Au Backe! – Die Göttinger Antiipms machen auf Hip Hop

Die Göttinger Antiimps wollen sich nach diversen SKA-Basken-voll-so-wir-da-unten Abgefeiere offensichtlich eine neue Zielgruppe erschließen. Diesmal ist Hip Hop an der Reihe: Weil dieser echt voll derbe Underground ist und angeblich ständig die Staatsmacht fronted gibt`s „alda digga, ist echt derbe“ ne ordentliche Jam um den antifaschistischen linken Widerstand zu repräsenten. (So was gab`s auch schon mal von den Erzfeinden aus dem A&K Umfeld, nur in nicht ganz so platt)
Und wie das dann so ist, wenn man auf die wahnsinns Idee kommt, ausgerechnet das Konzept der Subkulturen zur emanzipativen Speerspitze in der Gesellschaft zu erklären und diese gleich für sich nutzen will, bleibt es einem nicht erspart in der Umsetzung einiges falsch zu machen:

Fangen wir bei dem Ankündigungsflyer an. Das Positive vorweg: Aus dem kartonierten Papier kann man sehr schöne Filtertips drehen. Vom Layout dürfte der Flyer allerdings eher keine streetcredibility bekommen. Nicht nur dass das Layout mehr als dürftig ist, ein absolutes „Don`t“ bei Hip Hops ist an Tags angelehnte Computerschrift. Nun ja, die in diesem Bereich sehr empfindliche, Hiphopcommunity hatte zumindest keine Bedenken, dass ein plumper Vereinnahmungsversuch vorliege. Ein Großteil der Göttinger Writer schmiss sich nämlich bei Betrachtung des Flyers vor Lachen in die Ecke – Zielgruppe verfehlt.
Auf der Rückseite findet sich noch ein eigentlich sehr langweiliger Text der vom Schreibstil so wirkt als hätte ein Sozialpädagoge zu oft ins Langenscheid Lexikon der Jugendsprache geschaut, um, wer hätte es gedacht, die angeblich so tollen Möglichkeiten für linke Politik ausgerechnet im Hip Hop angepriesen werden – „yo bitch, ich king du toy – lutsch meinen Schwanz“– das wird bestimmt ein hervorragendes Projekt.

Zu ner ordentlichen Jam gehören natürlich auch ein paar Artists. Und da gibts ein Line Up das für einen Raphead etwa so interessant sein dürfte wie für einen Writer das Spiel Malen nach Zahlen. Als Zugpferd kommt „Main Concept“. Main Concept ??? Ach genau! Diese Gruppe die sich seit der Münch Mob EP von 1995 konsequent weder technisch noch inhaltlich weiterentwickelt hat.
Natürlich darf bei einem solchen Megaevent wie dem Göttinger Antiimpjam auf keinen Fall die Moralapostelstars der veganen VoKü Szene fehlen: Chaos one und Lotta C. Der Typ hat wenigstens den Vorteil, dass er auch durch die größte Anlage so kraftlos rapt, dass man sich bequem neben der Box unterhalten kann, dies wiederum birgt den Vorteil in sich, dass man von seinen Texten, die in etwa so gehaltvoll wie ne Indymediadiskussion über Mülltrennung sind, verschont bleibt.
Ein besonderer Genuss dürfte allerdings der aus Göttingen stammende „ein Mann und ein Mikro“ Caho und sein Patner Gemini sein. Spätestens wenn sie ihren „Shit spitten“, „Penis auf das Rapbiz“ geben und davon erzählen dass sie „ein Ding wie Pinocchios Nase“ in der Hose haben darf man gespannt sein wie die Veranstalter dies mit ihren eigenen Inhalten unter einen Hut bringen.
Dann gibt es noch Independenzia aus Bielefeld (gibts die eigentlich wirklich). Independenzia sind so Langweilig dass es sogar zu öde ist sich über sie lustig zu machen.
Die einzige Positivausnahme im Line Up sind die alten Prolls von Microphone Mafia aus Köln die ungefähr alle 3 Monate ins Dorf kommen. Aber 15 Euro (so viel soll das Ganze kosten) gebe ich dann lieber doch nicht für eine einzige sehenswerte Combo aus.

Bleibt noch eine Frage offen: Wo ist Holger Burner?


31 Antworten auf “Au Backe! – Die Göttinger Antiipms machen auf Hip Hop”


  1. 1 atze soft-brain 30. Juni 2007 um 18:14 Uhr

    Tips, sehr gute Tips, kann man aus dem Flyer machen! >:d<

  2. 2 antinational 30. Juni 2007 um 18:24 Uhr

    Dämlicher Artikel. Die A.L.I ist sehr moderat (man muss sie ja nicht mögen) sie aber als „die ultimativen Antiimps“ auszumachen, ist dämlich. Und du musst Hiphop ja nicht mögen, aber was du hier schreibst ist dumpfe Klischeereproduktion.
    Wobei man über die Veranstaltung natürlich geteilter Meinung sein kann, aber was du machst ist einfach nur regressiv.

    am längsten lebe israel, smash capitalism.

  3. 3 Administrator 30. Juni 2007 um 22:40 Uhr

    Dämlicher Artikel.

    Stimmt (ist übrigens auf den gesamten Blog zu beziehen)

  4. 4 Mr.Pink aka ultra antifascista! 01. Juli 2007 um 2:32 Uhr

    ey ey ey keine schlagerei (zwischen dorfdisco und antinational) hier unten. gudde laune!
    wird zeit, dass sich der spaltpilz mal wieder in bewegung setzt und nicht nur im untergrund rumwurschtelt und den ALIs die „Ideen“ schenkt.

    @dorfdisco: gaube aber, dass die massen kommen werden, damals waren bei der A&K für 3,50euronen ja schon 150 Leute im T-Keller, warum sollten sich da nicht für 15 €s die revolutionären Massen den AAMD-Freunden anschließen?

  5. 5 atze soft-brain 01. Juli 2007 um 12:17 Uhr

    ich mag antinational.
    Man kann die ALI kuhl finden und Israel dazu. Voll trendy. ey.
    am längsten lebe ich! smash the others.

  6. 6 A.M.P. 01. Juli 2007 um 20:52 Uhr

    Hey Antinational, es geht um eine Musikveranstaltung der ALI in Bezug auf Hip Hop, wenn das kein „Burner“ ist, dann weiß ich auch nicht.
    =))

    Moderat mag sie vielleicht sein, aber es sind und bleiben Antiimps und du entweder ein Emo oder kennst sie nicht. Das will ich sehen, wie du „am längsten lebe israel, smash capitalism“ den ALIs verkaufen willst. Wer spielt denn mit den Magdeburger AntisemitInnen?
    #-o

    @Dorfdisco: rock on! Battlen bis der Artzt kommt.
    b-)

  7. 7 Anonymous 02. Juli 2007 um 8:23 Uhr

    du bist ja richtig lustig du kasper. kompliment, dass du dir die zeit genommen hast und dich zumindest oberflächlich mit den bands beschäftigt hast.

    aber du zitierst hier falsch aus raptexten. jemand der meint ein urteil über das line up abgeben zu müssen, sollte sich solche fehler nicht erlauben. du schmeisst hier mit „gefährlichem halbwissen“ um dich.

    dein standpunkt in allen ehren. mir ist auch klar um was es dir geht, aber ausgerechnet den song auszuwählen und zu kritisieren, der nicht in die veranstaltung passt, und die beiden darauf festzulegen, ist doch wirklich stillos, meinst du nicht?

  8. 8 Administrator 02. Juli 2007 um 13:41 Uhr

    du bist ja richtig lustig

    Danke, ich weiß

    du zitierst hier falsch aus raptexten

    Hä? Wo denn?

    mir ist auch klar um was es dir geht, aber ausgerechnet den song auszuwählen und zu kritisieren, der nicht in die veranstaltung passt, und die beiden darauf festzulegen, ist doch wirklich stillos, meinst du nicht?

    1. Scheint dir doch nicht ganz klar zu sein um was es geht: Ich kritisiere ja nicht den Text sondern amüßiere mich lediglich über den Kontext.
    2. Stimmt. Die Beiden auf das Lied zu reduzieren ist wirklich gemein. Viel eher könnte man noch den krampfhaften „Urbanstyle“ erwähnen, welcher dann auch passent auf “ein Mann und ein Mikro” Caho`s Myspaceseite durch ein Foto, welches in der einzigen (voll so Hip Hop) besprühten Unterführung Göttingens aufgenommen ist, unterstrichen wird.
    3.Alles in meinem Leben, außer dem IKEA-Sofa und der Langhantel, ist stillos – daran arbeite ich auch schon seit ein paar Jahren (ist der Ruf erst…)

  9. 9 Mitbewohner 02. Juli 2007 um 21:25 Uhr

    bei der langhantel kann ich zustimmen. was das ikea-sofa anbelangt ist es doch vermessen da von stil zu reden.

  10. 10 zgvgsk 03. Juli 2007 um 12:22 Uhr

    Dieser Szenekrieg nervt.
    Hat die ALI überhaupt irgendwann mal Stellung zum Nahostkonflikt bezogen? Denn Antinational und International zu sein und sich trotzdem solidarisch mit Israel zu zeigen widerspricht sich erstmal nicht.

  11. 11 dskkma 03. Juli 2007 um 17:34 Uhr

    manchmal bekommt man aber wirklich lust den antideutschen eins auf die fresse zu schlagen und das nicht wegen ihrer inhalte

  12. 12 A.M.P. 03. Juli 2007 um 18:25 Uhr

    @dskkma Welche Antideutsche denn? Nicht wegen ihrer Inhalte? Warum denn sonst? Menschen angehen zu wollen wegen ihres Aussehens, das ist wirklich sehr emanzipatorisch!
    Das wird mir zu konfus.l-)
    Hier ein schönes Zitat: „Rap ist wie Fleyerverteilen, wir tragens draußen aus.“

  13. 13 atze soft-brain 03. Juli 2007 um 18:58 Uhr

    Ich stimm -so allgemein- dskkma zu.

  14. 14 mr.pink 03. Juli 2007 um 21:34 Uhr

    das wird ja immer besser hier! kommt mir ja fast vor wie dir Indy-Kommentarspalte.
    Na ja wird Zeit, dass „die Antideutschen“ in Gö mal wieder was machen, damit irgendwelche dskkma-kids ihren magdeburg-fantasien freien lauf lassen können.
    trefft euch doch demnächst mal irgendwo feld, wald oder wiese, dann sind wir euch alle los!

  15. 15 Administrator 04. Juli 2007 um 9:48 Uhr

    Hey dskkma!
    Ich schätze mal mit „antideutsch“ und „auf die Fresse hauen“ bin ich gemeint. Da dieser Blog, wie der aufmerksame Leser, vermutlich schon bemerkt hat, nicht für politische Inhalte genuzt wird sondern höchstens deren Form behandelt (damit steht er den meisten Antifagruppen übrigens in nichts nach) will ich gar nicht mit dir darüber diskutieren wie antideutsch oder was ich sonst so alles wäre.

    Aber um auf dein Kommentar zurückzukommen:
    Deiner IP nach zu urteilen weißt du ja eh wer ich bin bzw. wo ich wohne. Fühle dich also herzlich eingeladen bei mir mal durchzuklingeln um:
    a)dir ne Schelle abzuholen
    b)oder mit mir einen durchzuziehen und dann hören wir mal nen bisschen Rap bei dem man nicht das Gefühl bekommt der Ohrenkrebs wüchse im Sekundentakt.

  16. 16 Hmmmm... 04. Juli 2007 um 14:27 Uhr

    … wieso regst du dich denn so über irgendwelche Textinhalte auf? Vor einiger Zeit war doch auf deinem Blog noch ein Text, in dem du deine sexistischen Ausrutscher von irgendwelchen Parties abgefeiert hast… Erinnerst dich nicht?! Wahrscheinlich beim Löschen vergessen… Willst ne Kopie?

  17. 17 großstadtfete 04. Juli 2007 um 14:32 Uhr

    liebe dorfdisco,
    ich weiß, dass dieser text vom umfang her den rahmen einer kommentarleiste sprengt. allerdings möchte ich so ungern meinen blog mit einem solchen semipolitischen schlagabtausch verunzieren. nun denn, here we go:

    der text beinhaltet eine echte aussage. augenscheinlich gefällt dir die musik nicht. nun denn, das sei dir unbenommen. der rest des textes ist allerdings in inhalt und form ziemlich hässlich. nicht rein sprachlich, auch nicht der mangel an höflichkeit ist ein problem. nein, der text ist schlicht ein phrasengerümpel. zur einen hälfte eitel floskelschaum und zur anderen ein rein distinktiv bestimmtes identitätsgewichse. will sagen, die teile die nicht einfach nur ausdrücken, dass man selber real ist und die anderen nicht, ergießen sich in andeutungen, die durch ihren anpolitisierten duktus nur wiederholen, was man selber und der geneigte leser ja eh schon immer wussten und deswegen jedes beleges spotten kann. in halb lustigem, halb migränigem tonfall vorgetragen könnte einem das ja egal sein, aber leider ist der text nicht außergewöhnlich sondern symtomatisch hässlich. er könnte für die verkaterte selbstgefälligkeit eines kompletten göttinger „was linksradikalen“ selbstbildes stehen. gehen wir das ungetüm von vorne bis hinten durch:

    antiimps: dieser begriff entbehrt inzwischen jeden inhalts. genauso wie wertkritik inzwischen jedem eumel zufällt, der totalität, krise und wert buchstabieren und proletariat nichtmehr hören kann und antinationalismus zur maske dafür geworden ist, endlich auch über israel und die usa schimpfen zu dürfen, nur um klar zu stellen dass man keine ausnahmen macht. dennoch wollen wir dem schaum zwei kerne geben: der antiimperialismus kann, anders als der antinationalismus durchaus machtverhältnisse analysieren. zurückgehend auf die teilweise garnicht dumme analyse rosa luemburgs kann er sogar einen rationalen kern aufweisen, der mehr mit kapitralismusanalyse zu tun hat, als der völlig krude mix aus dem ersten kapitel des kapitals und freud, der den antinationalismus ausmacht. der negative kern des irrationalen antiimperialismus zeigt sich meistens in der auseinandersetzung mit israel- nur gibt es dazu von der vielgeschmähten ali ein statement – dass das bewaffnete selbstverteidigungsrecht israels nicht nur anerkennt, sondern sogar positiv hervorhebt.

    subkulturen als speerspitze: wer hat denn das verbrochen? ist das vielleicht eher die ausgeburt eines von koksenkotzenkommunismushedonismus so verschallerten kopfes, der den simplen hinweis, das man nüchtern besser lesen kann, für genussfeindlich hält? dem ganzen scheint eine ähnlich peinliche verdrehung zu grunde zu liegen, wie dem permanenten gepolter gegen irgendwelche vrbindlichen pc- maßstäbe, denen gegenüber man ein fast orgasmisches vergnügen bei so called „ironisch gebrochenen“ tabubrüchen empfindet, wenn man mit seinen linksradikalen freunden mal nicht so opfermäßig rüberkommen will.

    ach ich werde kraftlos, aber wie ich dich kenne, werde ich diesen monolog spätstens bei deinem übernächsten eintrag fortsetzen können. ach ja, apropos, wieso sollte man sich schellen bei dir abholen? du verteilst die doch auch sonst eher freigiebig…
    vielleicht hab ich aber einfach nicht soviel pinnocchio in der hose wie du und finde solche ankündigungen deshalb so saumäßig peinlich.

  18. 18 großstadtfete 04. Juli 2007 um 14:49 Uhr

    ach ja, und eine kleinigkeit: da du den flyer augenscheinlich vorliegen hast: lese den ersten satz (den mit dem derbe underground) und danach schreibst 100malin schönschrift:
    „ich soll nicht indirekte rede und direkte rede durcheinanderwerfen, auch und gerade nicht, wenn ich erst dadurch recht habe.“

  19. 19 A.M.P. 04. Juli 2007 um 16:11 Uhr

    =))

  20. 20 atze soft-brain 04. Juli 2007 um 16:18 Uhr

    Ich finds schon neurotisch, dass sich hier jemand von der ALI (Großstadtfete) so viel mühe macht einen so langen Text für einen so bedeutungslosen Blog zu erstellen.
    Ich frag mich wofür…
    Ich glaub niemand, der/die hier den Blog liest oder gelesen hat, denkt sich danach: „ey boah ne ne, da geh ich jetzt nicht mehr hin, Dorfdisco hat mich überzeugt“.
    Na gut, Großstadtfete (mein Tipp: XXXXZensiert vomadmin auch wenn der Atze recht hat ) wollt halt auch mal wieder was schreiben, ist ja auch kein Problem denk ich mir. Hat sogar Spaß gemacht den Text zu lesen. Jedoch sind nur zwei Sachen bei mir hängen geblieben:

    Ich will ne Quelle hierfür (obwohl dies immernoch kein Argument gegen Antisemitismus oder verkürzte Kapitalismuskritik ist): „“"auseinandersetzung mit israel- nur gibt es dazu von der vielgeschmähten ali ein statement – dass das bewaffnete selbstverteidigungsrecht israels nicht nur anerkennt, sondern sogar positiv hervorhebt.“"“
    Und das hier: „“"ach ja, apropos, wieso sollte man sich schellen bei dir abholen? du verteilst die doch auch sonst eher freigiebig…“"“
    Sag mal hackts? (^_^) Immer zielgerichtet und genau, so wie damals Vasily Zaytsev.

  21. 21 Administrator 04. Juli 2007 um 16:22 Uhr

    Interessant wie du dich an so langweiligen, selbstgefälligen, koksenkotzenkommunismushedonismus verschallerten, halb lustigem, halb migränigem tonfall vorgetragem Rumgestänkere wie dem meinem abarbeitest….
    Da kommt doch glatt der Verdacht einer Überidentifikation deinerseits auf :x

  22. 22 platzpatrone 04. Juli 2007 um 17:35 Uhr

    @ weichhörn…

    falls puk sich mal wieder dazu entscheiden würde zu funktionieren, kannst du ersteres in irgendeinem der wenigen texte zu dem sagenumwobenen banda bassotti/talco konzert nachlesen.

    so und jetzt macht weiter. ich hab grad ne menge spass…
    ich feier noch ein bisschen unabhängigkeitstag…
    U-S-A, U-S-A…:d

  23. 23 Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser... 06. Juli 2007 um 9:08 Uhr

    Das Holger Burner gar nicht Holger Burner heisst, aber kleine Fehler bei der Recherche passieren halt mal:d/

    Und dann vielleicht noch ein gehaltvoller Nachtrag zu diesem wunderschönen Artikel… Für alle Menschen die auch sonst nix zu tun haben, einfach mal diesen Clip schauen und genießen…
    http://youtube.com/watch?v=k3dshjco0y8

    In diesem Sinne, weiterhin viel Spass beim Nix tun… Es lebe der Nihilismus…

  24. 24 torfkopf 06. Juli 2007 um 17:42 Uhr

    langweilige hiphopklischees bzw schlicht schlechte witze über ne subkultur die einem halt fremd ist, wie man sie von jedem deutschen durchschnittsfernsehcomedian desöfteren gerne zu hören bekommt, lässt du hier leider vom stapel:

    „gibt`s “alda digga, ist echt derbe” ne ordentliche Jam“ um den antifaschistischen linken Widerstand zu repräsenten. “

    „die angeblich so tollen Möglichkeiten für linke Politik ausgerechnet im Hip Hop angepriesen werden – “yo bitch, ich king du toy – lutsch meinen Schwanz”- das wird bestimmt ein hervorragendes Projekt.“

    und was shit spitten in der liste hier zu suchen hat, fragte ich mich beim lesen deines tendenziell ganz netten textes:

    „Spätestens wenn sie ihren “Shit spitten”, “Penis auf das Rapbiz” geben und davon erzählen dass sie “ein Ding wie Pinocchios Nase” in der Hose haben “

    ansonsten hast du recht was die irrelevanz und peinlichkeit main concepts betrifft, auch dass die computer-tag-schrift auf dem flyer, der sich in der tat immerhin gut für filter eignet, so ziemlich die größte blamage ist, die man sich auf nem hiphop flyer leisten kann, stimmt natürlich. die zu alten sozialdemokraten aus köln ohne rapstyle hätten aber nicht positiv hervorgehoben werden müssen.

  25. 25 Administrator 07. Juli 2007 um 14:54 Uhr

    Hallo torfkopf
    Endlich mal ein Kommentar der dem Blogeintrag gerecht wird :)>-
    Aber: Hip Hop ist doch ein einziges Klischee (dem ich übrigens recht lange angehört und es reproduziert habe). Aus dem Grund wird sich genau darüber halt lustig gemacht. Klar kann man die nicht alle über einen Kamm scheeren, aber du wirst wohl nicht abstreiten können dass Hip Hop die (Sub)kultur ist in der (Schwarz-)Kapitalismus und die ihn unterstützenden Idiologien mit am höchsten gehalten werden. Ob in dem Rahmen in dem sich über den stümperhaften Versuch ausgerechnet diese Subkultur (wobei hier schon ein generell falscher Ansatz vorliegt, bzw. die typische Revolutionromantik durchschlägt, dass überall wo es Konfrontation mit dem Bestehenden gibt dieses per se unterstützendswert sei) zu supporten ausgelassen wird der richtige Ton getroffen wurde sei jedem selber überlassen – so auch dir und deinem Urteil dass dies wie bei einem deutschen durchschnittsfernsehcomedian geschehen wäre.

    und was shit spitten in der liste hier zu suchen hat, fragte ich mich beim lesen deines tendenziell ganz netten textes:

    „shit spitten“ heisst der Track aus dem die Zitate (außer „ein mann und ein mikro“) stammen.

  26. 26 verwirrt 07. Juli 2007 um 19:06 Uhr

    Was ist „(Schwarz)Kapitalismus“ und was willst du mit diesem Satz sagen?

  27. 27 Riot-arts 26. Juli 2007 um 14:59 Uhr

    :-? euch is wohl langweilig in Gö

  28. 28 Administrator 27. Juli 2007 um 16:16 Uhr

    @riotart
    Ist doch lustig… :d

    @verwirrt: Mit (Schwarz-Kapitalismus habe ich den zugegeben schlechten versuch Unternommen das „Hustlen“ zu titulieren was ja durchaus mal im illigalen oder halbilligalen Bereich stattfindet aber immer der selben logik wie der des durch den Staat teilweise regulierten Kapitalismus unterliegt.

  29. 29 ToFy 08. Mai 2009 um 16:36 Uhr

    Wow, Lampe leuchtet mir den Weg zu Orten, von denen ich gar nicht wusste das es sie gibt.
    Aber eine Sache, haste den David P. schon einmal live gesehen? Ist eigentlich auch egal, denn so oder so wer was gegen den sagt, der kriegt es mit mir zu tun. Ausser man lästert über die Tracks „zwischen zwei Stühlen“ und „ich bleib im Untergrund“

    Man sieht sich auf der näxten Kneipenschlägerei. Bzw ich dich und dann komm ich von hinten. Hab keine Langhantel zu Haus.

  30. 30 Name 02. Juni 2009 um 11:36 Uhr

    Steinalt but still the same^^

  1. 1 2010 Modern Contemporary Bathroom Design Luxury Style … | Domestic Furniture Pingback am 16. Oktober 2009 um 18:15 Uhr

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