Archiv für Juli 2007

Kleiner Lesetip zu G8 und Rasierbedarf


Ich weiß, nicht gerade aktuell…aber trotzdem interessant.
Die Proteste gegen die G8-Kiste Anfang Juni glichen ja zum großen Teil einem inhaltlichem Gruselkabinett und die radikale Linke, bis auf wenigen Ausnahmen, trugen auch nicht undbedingt zu einem differenzierteren Blick auf die ganze Veranstaltung bei. Aber auch bei den Kritikern der Proteste (gemeint ist jetzt nicht W. Schäuble sondern andere Linksradikale) wunderte man sich ein wenig über die Bewertung des Gipfels. So lies sich, vermutlich in lauter Panik vor dem Antiamerikanismus und dem Antisemitismus bzw. der personalisierten Kapitalismuskritik, die Gruppe 8.Mai zu ein paar sehr steilen Thesen hinreißen:

„Bush hat dort ungefähr genau so viel Spielraum, wie wir halt auch in unserem Alltag.“

oder

Abgesehen von logischen Paradoxien – gerade wegen der Totalität wähle man sich die G8 aus (mit exakt derselben Begründung könnte man Anschläge auf jeden x-beliebigen Laden für Rasierbedarf und jedwede Gemeinderatssitzung verüben)

Warum solche Gleichsetzungen (G8 und Laden für Rasierbedarf) ein großer Unfug ist kann die interessierte Leserschaft hier erfahren.

(Und wenn ich schon mal beim Thema bin. Es nervt doch schon sehr, dass ich mich inzwischen 3 mal die Woche im Gesicht rasieren muss. Na ja, dafür gibts auf dem Kopf immer weniger zu tun)

zwei mal „aua“

Da ich mich des Öfteren sehr leicht zu allem möglichen überreden lasse, hat es nur kurze Zeit gedauert bis ich bei dem Zeug mitgemacht habe. Hätte ich mir genauer die Homepage angeschaut wäre ich vielleicht auf dieses Video gestoßen und ich hätte früher von der Idee Abstand genommen mich da so dolle reinzuknien – hätte dann auch eindeutig weniger Schmerzen.
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Och nö, wer hat denn das verbrochen, das muss doch echt nicht sein. Meine armen Augen. Nichts gegen die Demo… aber dieses Plakat…. alter Schwede!

Erstes graues Haar / Erschießungskommando / nächstes Projekt

Mein erstes graues Haar entdeckt. Aus Protest dagegen die breiteste Baggypants die ich (noch ) habe angezogen.
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Eigentlich wollte ich ja zum KWP-Open Air. Aufgrund des engen Terminplans (Gothmarstr. Party / Rodeo Bar / Q-Club / sich in einem Wohnzimmer zulaufen lassen und Scheiße labern) am Samstag konnte ich diesem Event der Superlative jedoch leider nicht beiwohnen. Egal, wenn ich mit meinen Wegzugsplänen so gut wie in den letzten Jahren vorankomme habe ich noch massig Zeit mir dieses Ding mal anzuschauen. Und solange es auch weiterhin so hervorragende Abende wie den am letzten Samstag (bzw. Nächte, Morgen und Nachmittage) gibt, sehe ich keinen Grund warum sich das mit dem Wegziehen ändern sollte.
Kurzabriss Samstag: Da ich mir selten für einen Skandal zu schade bin, bin ich, nach gezieltem und äußerst stillosen Vorglühen (im Nachhinein betrachtet wäre eine Bushaltestelle das richtige Setting gewesen) schon voller Erwartungen auf die Party in der Gothmarstraße getorkelt. Immerhin verkündete eine Person der Konzertgruppe4 im Vorfeld, dass ich dort mal so richtig aufs Maul bekommen würde. Ist dann aber irgendwie doch nicht passiert. Na ja, immerhin habe ich, laut Aussage einer anderen Person aus der selben Gruppe, nach der Revolution ein Date mit einem Erschießungskommando (genau genommen habe ich jetzt sogar schon zwei, ein Mitglied von RAI-Berlin, längst aufgelöst, will mich auch noch an die Wand stellen) – es gibt Leute die scheinen ihr „sehr-Nachtragend-sein“ äußerst weitsichtig zu planen. Die Party selber fing ein wenig Lahm an, dies änderte sich jedoch schlagartig mit dem eigenen Zustand. Der Besuch des Q-Clubs war obligatorische und dauerte wie zu erwarten sehr lange. Dann lief irgendetwas schief und ich bin einfach mal so im Anschluss ans Getanze übers Kehr nach Herberhausen und zurück gejoggt.
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Ein wenig Aufbesserung der Kondition kann aber im Moment eh nicht schaden. Denn es steht nun ein Termin (Oktober) für eine Mont Blanc Besteigung fest. Technisch nicht besonders Anspruchsvoll, aber übelst langer Aufstieg (was bedeutet, dass ein Rückzug im Notfall evtl. knifflig werden könnte) und aufgrund unserer knappen Urlaubstage kaum Möglichkeiten sich zu akklimatisieren. Training habe ich gleich mal verdoppelt und mich überreden lassen hierbei mitzumachen, was dazu führte dass ich fast wieder zum Stehpinkler geworden wäre weil das Hinsetzten durch den Muskelkater zur Tortur wurde.

Ich, der Sympathisant

Von wegen auf diesem Blog gibt`s nur so Abgrenzung und so…..Das Folgende finde ick mal knorke:
Im Dorf hat sich eine neue linke Bürgerbewegung formiert. „Here to stay“ nennt sich das Ganze und hat sich eine Art „schöner wohnen“ zum Ziel gesetzt. Hintergrund ist der Versuch des Studentenwerks wieder mehr Einfluss auf ihre Häuser zu bekommen, sprich das „selbstverwaltete und kollektive“ Wohnen wie es momentan noch in ein paar Häusern praktiziert wird ist dann erst mal nicht mehr – Für Leute die auf so etwas, inkl. gemeinsames kacken und duschen, stehen also ne doofe Angelegenheit.
Der Versuch von einigen der Aktivisten mit ihrer Kampagne auch noch so ne Art Kapitalismuskritik unterschwellig vermitteln zu wollen geht allerdings gründlich in die Hose (In einer kapitalistisch strukturierten Gesellschaft und den daraus resultierenden Sachzwängen ist die Forderung nach einem „Freiraum“ in dem sich die kapitalistische Logik aufheben würde natürlich völlig absurd) und mündet in konstruktiver Kritik zum Wohle aller mit der Befürchtung das Dorf würde, wenn die selbstverwalteten Wohnräume wegfielen, „zu einem studentisch geprägten Provinzkaff mit öde konformistischem Klima“.

Na ja, auf jeden Fall gibt es zu dieser Kampagne ein T-Shirt mit dessen Aufdruck ich mich aufgrund der Rechtschreibung sofort identifiziert habe. Richtig so! Aus der Not eine Tugend machen! Fuck deutsche Sprache! Here to stay- ich bin Fan!


Inzwischen gibts eine 1.2 Version des T-Shirts bei der leider im Layout rumgefuscht wurde. Auf die Frage an einige Verantwortliche wie hoch die erste Auflage war konnte oder wollte mir niemand so richtig antworten. Sie sei aber „sehr hoch“ gewesen und schon jetzt vergriffen – ein neues Kultobjekt?

Fundsachen gesucht

Da ich weiß, dass auf diesem Blog auch öfters der ein oder andere Bekannte von mir vorbei schaut:
Ich bräuchte mal eure Unterstützung.
Seit dem Zonenausflug mit dem Vengabus vermisse ich folgende CD`s die ich gerne wieder hätte:

- Peter Licht | Lieder vom Ende des Kapitalismus
- The Gossip | Standing In The Way Of Control
- und so ne Mix-Hip-Hop-CD

Außerdem habe ich noch irgendjemand das Feministische Theorie Buch von Truman geliehen und irgendwo eine schwarz/blaue Timbuk2-Tasche vergessen. Des Weiteren vermisse ich noch schwarze Fahrradhandschuhe mit Protektoren von Fox. Wenn wer weiß wo das Zeug geblieben ist oder es gefunden hat wäre ich dankbar wenn ich mal nen Tip bekommen würde.
Meinen Schlüssel habe ich dafür schon recht lange nicht mehr verloren!

Nur mal so #6

Nur mal so gehen mir diese menschenfeindlichen Antispeziesisten auf den Sack. Nicht nur, dass bei denen mit Faschismusverharmlosung nicht gerade hinterm Haus gehalten wird, diese bescheuerte Gleichsetzung von Mensch und Tier lässt in ihrer Konsequenz nichts anderes als die Erniedrigung des Menschen zu. Und das nennen sie dann auch noch fortschrittlich (das ist höchstens so fortschrittlich wie das Open Air am KWP Punkrock ist). Die Junge Linke hat das hier mal mit ein paar knappen Worten auf den Punkt gebracht. Mehr muss dazu aber auch wirklich nicht verloren werden.

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Ansonsten muss ich aufgrund fehlendem Cabriolet und verballerter Urlaubstage diesen hervoragenden Mix auf meinem Balkon mit einem Caipirinha feiern und leider nicht auf dem Weg ans Mittelmeer.

Trackliste:

Robbie Williams – Lovelight (Soulwax Ravelight Dub)
Royksopp – What Else Is There? (Vitalic Remix)
Etienne De Crecy – Fuck
Mark Knight – Crunch
Sono – A New Cage (Digitalism Remix)
Ladytron – Sugar (Playgroup Vocal Remix)
Vitalic – No Fun Rework
Fondue Meltdown – Don‘t Cha (bootleg)
Digitalism – Jupiter Room
The Knife – Like A Pen
Uffie – Hot Chick
The Gossip – Standing In The Way Of Control (Soulwax Nite Version)
Switch – A Bit Patchy
DJ Rooster & Sammy Peralta – I Like It Dirty (Funkatronik Elektro Dub)
The Rakes – 22 Grand Job (Filthy Dukes Society Mix)
Mason – Exceeder
Soulwax – NY Lipps
Digitalism – Zdarlight
Tiga – Louder Than A Bomb
Peaches – Downtown (Simian Mobile Disco Remix)
The Rapture – Whoo! Alright – Yeah…Uh Huh
Benny Benassi – Satisfaction
Fredde Le Grand – Put Your Hands Up For Detroit
Sebastian – Ross Ross Ross
Mr Oizo – Half An Edit
Cut Copy – Going Nowhere (Digitalism Remix)

Selbstbild aufgebessert!

21%via aftershow

Absolution wurde erteilt! Ich bin kein komischer Computerfuzzi der seinen Selbstwert dadurch aufbessern muss in dem er sein mittelspannendes Leben der Welt, in der Hoffnung ein paar Klicks zu bekommen, mitteilt und denkt er würde damit soziale Kontakte pflegen oder der Welt etwas wichtiges vermitteln. Yeah!
Also dann, ich geh gleich mal ins Schröder um mich mit einer Freundin angeregt kritisch über die documenta zu unterhalten, danach fahr ich mit ein paar Kumpels zum See und im Anschluss geh ich mit meinem Trainingspartner noch ne Runde Laufen im Göttinger Wald. Den Abend schließe ich dann so ab, dass ich mit meinen Mitbewohnern koche und wir uns danach bei einem Glas Wein kommunikativen Brettspielen widmen….

…vielleicht geh ich aber auch gleich mal nach Hause, schaue was sich in der Netzwelt so tut, geh kurz zu Efes mir ein Halloumi holen, schaue mir noch ein paar Youtubevideos an, checke wie viele Klicks ich auf meinem Blog habe und Stelle in irgendwelchen Foren Fragen deren Antwort ich eigentlich schon selber weiß (aber es ist so nett weil ich dadurch immer mal wieder in so Kontakt mit interessanten Menschen komme). Heute Abend schaue ich mir dann noch ein paar N24 Flugzeuträgerreportagen an und penn irgendwann vorm Fernseher ein – so wie immer halt.

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Ps: Aus aktuellem Anlass ein Specialgruß an den Handballkumpel (Für mehr handfeste, personalisierte Kritik):

Achtung Nazizombies !!!

Nach Black-Bloc-Imitation, Bürgerinitiativen, „Antikapitalismus“-Kampagnen und Umweltschutz versuchen die Nazis sich offensichtlich in einer neuen Strategie mehr Leute zu werden . Sie wollen Altnazis aus Walhalla zurück holen.

Ob die Inspiration hier von kam?

„No Sports!“ (Winston Churchill auf die Frage wie man so alt wie er wird)

Im Gegesatz dazu ist bei dem Klientel mit dem ich arbeite Körperertüchtigung durchaus angesagt, meistens allerdings nur in Zusammenhang mit Sachbeschädigungen oder ähnlich erlebnisreichen Aktivitäten. Dem wöchentlichen Sportangebot das verpflichtend ist da es förderlich für die Strukturierung des Alltags sein soll (sprich Disziplinierung) wird nicht ganz so aufgeschlossen begegnet – Wenn man sich an den Sportunterricht in der eigenen Vergangenheit erinnert durchaus nachvollziehbar. Meistens werden diverse Ausreden, Krankschreibungen und Schwächeanfälle angeführt um nicht teilnehmen zu müssen. Meine undankbare Aufgabe besteht u.a. darin das Konzept durchzusetzen, d.h. die Klienten so lange zu nerven bis dann doch, meistens sehr maulend und wenig motiviert, an dem Sportangebot teilgenommen wird. Von folgenden Ausreden war ich aufgrund ihrer Kreativität sehr angetan:

Auf die Frage warum eine vierköpfige Gruppe vor dem Carre abhing anstatt am Sport teilzunehmen war die Antwort:
„Sorry, wir konnten nicht zum Sport weil auf dem Friedländer Weg eine Baustelle (auf dem Bürgersteig) war“

Klient kommt recht hektisch ins Büro gerannt:
„Habe gerade gehört,dass in Thüringen der H5N1 Virus entdeckt wurde! Ich geh nicht zu Sport! Ich bin doch nicht Lebensmüde!“

Rap mal wieder….


Löste G-Hot lange Zeit als Wonneproppen der zuviel Gangstafilme gesehen hat höchstens Mitleid aus, ist nun das Bedürfnis hinzugekommen ihm auch mal persönlich begegnen zu wollen: In seinem Track „keine Toleranz für Schwule“ ruft er in einer Form wie es selbst für die homophobe Hip Hop Community neu ist gemeinsam mit „der Kralle“ u.a. zum Töten von Schwulen auf -Kotz!

In diesem Sinne: Go Homo! („Alda ich schwör auf meine Väter“ NMZS)

PS: …Ja, ja. Nicht aller Hip Hop ist böse und langweilig. Ab und zu gibts auch was orginelles. Weiß ich doch! An dieser Stelle sei auf ein Battle zwischen „Hippie“ und „Stiefvater“ (aka Maxim von K.I.Z.) hingewiesen das auf RBA ausgetragen wurde und es in etwa darum geht wer der Netteste von beiden ist. Kostprobe: „Ich würde dich gerne batteln doch das wäre nur ein Kraftbeweis drum leg dein Kopf an meine Schulter und rieche meinen Achselschweiß“ (der Hippe) „Ich bin so sympathisch gegen mich ist Gandhi Foltermeister“ (Stiefvater)

Zurück aus Köln

Gerade aus Köln wiedergekommen – in der Küche stinkts so wie es immer bei meinen Gr0ßeltern nach dem jährlichen Schlachten in der Garage gestunken hat (was ist da passiert?). Kurz zu Köln etc. Ich war zum ersten mal als Gast bei Rheinkultur, was den enormen Vorteil hat, dass man zu Beginn und nicht erst nach getaner Arbeit sturzbetrunken sein kann. Was mir bei meinem Ausflug so alles passiert ist schreibe ich mal lieber nicht (obwohl, dann könnte mein treuer Leser „Hmmmm…“ sich wieder ein wenig in der Datenvorratsspeicherung betätigen, vielleicht mach ich für dich noch nen Special, aber nicht das mit dem SKA verraten).
Gerade noch zwei Fotos vom letzten Urlaub entdeckt:

Da die beiden Ausdauersportliebhaber mit denen ich im Urlaub war feststellten, dass die Tour de Suiss im Nachbartal vorbeikommt, musste dort unbedingt hingefahren werden. Dabei entstand dieses Foto:

Der alte Mann ist übrigens niemand geringeres als Eule, Erfinder von Eules Gesäßcreme und langjähriger Masseur und Betreuer des T-Mobile Teams. Leider reagierte er auf meine Frage ob er mal was „Schnelles“ hätte nur mit einem unverständlichen Gesichtsausdruck. Offensichtlich wird beim Radsport das mit den „Substanzen“ anders koordiniert.

Dann noch dieses Bild:

„Er war gehorsam bis zum Tode am Kreuze“ – Beschissenes Leben! Was die ganzen Symbole (Insbesondere die Spielwürfel) rund um den Jesus sollen habe ich leider nicht herausfinden können.

Planänderung. Statt in der Hoffnung sich in einer Stadt weiter südlich köperlich engagieren zu können bin ich nach Köln gefahren. Zugfahrt war tot langweilig – Gegen die Langeweile immer mal wieder die Klospülung im ICE betätigt da diese, weil defekt, nen ordentlichen Sound hatte. Infantiles Verhalten beim aufs Abholen warten im Kölner Hauptbanhof fortgesetzt: Insgesamt drei Euro in eine Modellbahnanlage investiert um insgesamt 32Runden Ice im Maßstab 1:72 zu bewundern.
Der Tag heute scheint mehr zu versprechen: Gerade 1 Kaffee, 2 Brötchen und 2 große Gin Tonic gefrühstückt.
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Auch wenn diverse Linke Projekte im Dorf nun weniger Geld bekommen und das Sexleben in meinem engeren Bekanntenkreis deutlich reduziert wird, bin ich persönlich nicht besonders betroffen wegen des Ende der VG Partys. Für mich bedeutet dies nämlich, dass wenn ich Donnerstag Abends mit netten Leuten was unternehmen möchte, ich nicht zwangsläufig dem Klassenzimmercharme einer Schuldisko ausgeliefert bin.
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Ich habe die mir inzwischen eigentlich sehr liebgewordene Moderationsschleife wieder ausgestellt. Also Kinders benehmt euch, und petzt nicht gleich wieder wer in welcher Gruppe ist (gilt vorallem aufgrund der ungewollten „Selbstbezichtigungen“ für die Antiimps die so nicht mehr genannt werden wollen aka Konzertgruppe vier)
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Tocotronic haben eine neue Platte rausgebracht – ist mir egal.

„Urlaub“

Obwohl mein Körper durch die ganzen nachgesagten Drogenexzesse (schön wärs aber in diesem Dorf kommt man leider schlecht an so Zeug ran) inzwischen einer Ruine gleichen müsste bin ich mit zwei Kumpels ins Wallis gefahren um auf ein paar 4000er zu klettern und weiteren Spielarten des Bergsports zu frönen.
Da die beiden Anderen das seltsame Hobby des Marathon laufens pflegen (unter 3 Stunden auf volle Distanz) hatte ich nicht die beste Kommunikation mit ihnen weil sie bei den Anstiegen recht schnell nur noch in Rufweite waren und, wenn wir biwakierten, ich sofort vor Erschöpfung eingeschlafen bin (Beide hatten ein so übles Tempo drauf, dass wir alle Touren unterhalb der Normalzeit bewältigten) . Einzig bei den Kletterpassagen wendete sich das Blatt. Mit heroischem Gipfelgepose kann ich leider nicht angeben da wir in ordentliche Wetterstürze kamen und uns so nur die Besteigung des Weismies gelungen ist. Das Gipfelfoto von der Aktion hätten wir aber auch, zugegebener Maßen, zuhause vor ner Raufasertapete aufnhemen können.

Was geht?

Die Antiimps haben den Schmutz entdeckt und nun verwandelt sich dieser, vom Niveau bewusst niedrig gehaltener Blog in eine art Göttinger Indymedia. Ich finds super, und die Moderationsschleife durch die ich breite Zensur walten lasse auch. Bei Gelegenheit werde ich mal ein Beschimpfungsranking der herausgefischten Kommentare aufstellen. Montag und ######tag machen wa dann im T-Keller Preisverleihung – Hölle!
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Kochenfabrik reloaded
Als Linker kam man ja lange Zeit (Ja ja Kinders so war das damals) zwangsläufig immer mal wieder mit Punkrock in Berührung. Zwar konnte ich mich recht schnell davon emanzipieren die Gruppe „Knochenfabrik“ hörte ich trotzdem noch ne weile weiter. Kurz vor ihrer Auflösung hat Claus Lüer, der Sänger, noch nen Discoremix aus einem ihrer Lieder gebastelt den ich vor kurzem wiedergefunden habe:

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Jogginghose raus!
Voller Freude habe ich gerade erfahren dass am 12.Oktober.2007. die Wwe Raw – Survivor Series Tour nach Braunschweig kommt. Das wird bestimmt ähnlich lustig wie der Ausflug zu den Monstertrucks!