The truth lies in Rostock


Auch wenn es sich in der Qualität deutlich unterscheidet so erinnern die Ereignisse in Mügeln von ihrer Tendenz in Teilen an die in Rostock Lichtenhagen vor genau 15 Jahren, vom 22. bis zum 26. August 1992. Damals griff ein Mob, ebenfalls bestehend aus normalen Deutschen und offen auftretenden Neonazis, über mehrere Tage hinweg unter den Augen der Polizei das Sonnenblumenhaus, eine sog. „zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“, an.

An dieser Stelle sei auf den Film „The truth lies in Rostock“ aufmerksam gemacht durch den nicht gerade wenige der 90`er Jahre Antifas (ich auch) stark geprägt waren. (Achtung das Ding ist knapp 700MB groß)


2 Antworten auf “The truth lies in Rostock”


  1. 1 Tapete 22. August 2007 um 19:52 Uhr

    VIDEOABEND & DISKUSSION
    Die Videoproduktion „The Truth lies in Rostock“ ist eine Montage von Videomaterialien, gedreht aus den angegriffenen Häusern, aus Interviews mit AntifaschistInnen, den vietnamesischen VertragsarbeiterInnen, der Polizei, mit Bürokraten, Neonazis und Anwohnern.Sie entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse in Rostock-Lichtenhagen im attackierten Wohnheim befanden.Die Produktion zeichnet sich vor allem durch ihren authentischen, kritischen Charakter aus.
    anschließend: Diskussion mit Ols Weidmann (Rechtsanwalt) und Dietmar Schumann (ZDF)

    PODIUMSDISKUSSION
    Ein Fazit der antifaschistischen Intervention in Rostock

    Zwischen dem 22. und dem 26.08.1992 kam es im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen zu pogromartigen Ausschreitungen. Molotow-Cocktails und Steine wurden auf die Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZAst) und ein angrenzendes Wohnheim für vietnamesische VertragsarbeiterInnen geworfen. Begleitet und geschützt wurden die AngreiferInnen durch einen Mob von Passanten, die das Geschehen verfolgten ohne Einzuschreiten, die teilweise die Angriffe bejubelten oder diese mit ausländerfeindlichen Parolen unterstützten.
    In dieser Veranstaltung werden Leute, die damals in Rostock-Lichtenhagen waren, aus unterschiedlichen Sichten beschreiben, wie sie die Situation damals ganz persönlich erlebt haben. Sie werden erzählen, wie sie von den Ausschreitungen erfahren haben und was sie bewogen hat nach Rostock zu fahren. Außerdem werden sie berichten, wie sich die in Lichtenhagen gemachten Erfahrungen und Eindrücke auf ihre spätere politische Arbeit ausgewirkt haben.
    mit: Ols Weidmann (Rechtsanwalt) und damaligen AktivistInnen aus verschiedenen Städten

    Ort: Das Weite Theater (Parkaue 24, S-Bhf Frankfurter Allee)
    http://www.alkalij.tk

  1. 1 subwave - exakt neutral :: 15 jahre rassistischer exzess in rostock-lichtenhagen :: August :: 2007 Pingback am 22. August 2007 um 19:01 Uhr

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