Archiv für Juli 2008

Göttinger Linksradikale

“Der innere Kern der radikalen Linken, besteht ja nun aus relativ verwahrlosten Elendsgestalten, denen man gar nicht zutrauen würden, dass sie so einen erheblich Avantgardeeinfluss auf die Geschehnisse in der Republik hat.”
(Justus Wertmüller)

…irgendwie hat dann letzes Wochenende doch jemand so ein Fotohandy gehabt.

Polizeipoeten

Der Polizeialltag ist ja schon eine ganz schön harte Angelegenheit. Um die Erlebnisse beim Strafzettelverteilen, Leute auf Demos verhauen oder Unfallaufnahmen verarbeiten zu können wird der Polizist von heute auch mal gerne poetisch, greift zu Zettel und Stift und fängt an zu reimen. Die Ergüsse sind dann auf www.Polizeipoeten.de nachzulesen und bringen uns die Gefühlswelt und damit auch das Verständnis für die härteste und oft zu völlig unrecht missverstandenste Berufsgruppe Deutschlands näher… – Was für Arschlöcher!

Der Text des Tages:


Bernd Röttger:
Bahnleiche – Unvergessen
Mutig warst du mit deinen 16 Jahren,
aber im Leben noch völlig unerfahren.
Du fuhrst mit deinem Mofa zu den Gleisen,
aber nicht, um in die schöne Welt zu reisen.
Sorgfältig bocktest du dein Mofa auf,
und begannst deinen Schienenlauf.

Nicht sehr weit bist du gekommen,
dann hat dir ein Zug das Leben genommen.
Eine Selbstgedrehte in der abgerissenen rechten Hand,
war das erste was ich von dir fand.
Das von dir gewählte Schicksal hatte dich ereilt
und dich auf 250 Meter verteilt.

Ach ja, Demonstrationserfahrungen werden natürlich auch poetisch reflektiert. Am Besten gefällt mir die als Theaterstück aufbereitete Heldengschichte „Pfeffer“ von Stefan Friebel.
Kostprobe:

„Ich löste mich und schlug ihn mit dem Tonfa so heftig
auf den Arm, dass ich etwas knacken hörte und er laut
aufschrie. Ein Anderer trat nach mir, als ich zuschlug, aber er
traf mich nicht. Maik zertrümmerte ihm die Kniescheibe..“

Sommerloch

Eigentlich gibt es nichts langweiligers als über das Sommerloch zu schreiben (außer vielleicht dem Antifacup beizuwohnen, PC-Fußball ohne Konkurenz). Egal, denn das Dorf stürzt mit dem Beginn der Semesterferien mal wieder ins Sommerloch. Nicht einmal mehr auf Monsters of Göttingen kann man rumpöbeln. Ich langweile mich und dann berichten embedded Theoriekids, auch noch, dass das Junge Linke Camp super sei. Deshalb ärgere ich mich von Tag zu Tag mehr weil es aufgrund zu dünner Personaldecke keine Chance auf Urlaub für mich gibt. Doof! Setze ich mich halt mit Anorexie statt mit Staat und Kapital auseinander.

Bin vor lauter Sommerlochfeeling sogar schon am Überlegen ob man mal zu dem „Militarismus und Revanchismus in Göttingen“– Vortrag gehen sollte um sich zum tausendsten mal anzuhören wie das Rosengarten Denkmal vor 20Jahren gefällt und geköpft wurde (gähn!).
Allerdings müsste ich dazu den T-Keller besuchen. Und nachdem ich die grandiose „Durch&Durch“-Party im letzten erträglichen Club des Dorfes deshalb verpasst habe weil ich irgendwelchem Rumgemaule irgendwelcher T-Keller-Thekenkräfte gefolgt bin und dann so voll-geil-solimäßig dort deren Lohn herbeigetrunken habe1, bin ich Moment kein Freund des T-Kellers. Immerhin habe ich es noch geschafft dabei irgendwelche Sachen mit „Selbstausbeuterkollektiv“ rumzukrakelen.

Als Konsequenz aus den letzten Wochenende gehts zum Kurzurlaub in eine der überbewertesten Städte (na gut, 1.Mai war super) Deutschlands um das Grünanlagen-Festival zu besuchen. Das Lineup dürfe die Stadt ja auch ein wenig aufwerten.

Ach ja und Loverboy666 benutzt jetzt auch diesen Blog, immer nur in Online-Spiele-Foren zu schreiben ist ja auch nichts.

  1. Zumindest theoretisch. In Echt hatte ich mein Portmonai im Zuge einer Tanzsession mit Loverboy, beide dabei eher weniger bekleidet dafür aber mit Leopardenfellbademantel [er] und Arztkittel [ich], in dessen Verlauf das Zimmer eines israelischen Freundes ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wurde, verloren. Keine Ahnung wer mir diese Sauren im T-Keller immer wieder hinstellte, wahrscheinlich die Thekenkräfte.
    [zurück]

das hunh macht bock, die kuh macht muh, der deivel der macht wuhahahahar!

Sehr geehrte Damen und Herren DorfdiskodraufklickerInnen,

es ist ja bekanntlich ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, das alles was du hast, irgendwann dich hat. Und so kann es dem noch so angagierten Wohngruppenbetreuer eben auch passieren, plötzlich im virtuellem Poesiealbum betreut werden zu müssen.

Ich hab mir seine Beiträge zwar nie durchgelesen, aber ich bin mir sicher, er braucht Beistand.

Da komme ich jetzt ins Spiel und werde dem symphatischen Problemkunden ab sofort über die Schultern schauen, intervenieren, schlichten und wahrscheinlich die Zugriffsrate der BesucherInnen innerhalb kürzester Zeit minimieren.

MfG Loverboy 666

Meinungen sind keine Meinungen, sondern ein Verbrechen!

Scheiss Sommerferien!!!!!

Durch jahrelanges wirken in Kollektiven, autonomen Vollversammlungen, Kindergärten, Politgruppen, bekloppten Liebesbeziehungen, Polit-WG`s oder Berufschulklassen kann ich ja eigentlich inzwischen ganz gut mit Leuten die einen so richtig auf den Geist gehen, umgehen. Gerade wird mir das Leben aber zur Hölle gemacht:
Seit ich heute morgen zur Arbeit gekommen bin werde ich von einem Jugendlichen gequält. Der Kerl meint offensichtlich seiner, durch die Sommerferien ausgelösten Langeweilie dadurch begegnen zu können in dem er wie eine Klette an mir klebt, ab und zu seinen fleischigen Arm um mich legt und sich aufstützt (der ist ca 25 cm größer als ich), mich mit Handyfotos seiner Familie belästigt, mir mitteilt wann er bei Minesweeper verloren hat (was eigentlich ständig passiert) oder mir seltsame Geschichten über einen Junggesellenverein erzählt. Immer wenn ich denke, dass ich es geschafft ihm klarzumachen, dass ich keine Zeit habe oder ihn mit irgendwelchen tollen Pädagogentricks von mir fern halte rennt er mir wieder die Bürotür ein… ich bin auf jeden fall echt fertig und wünsch mir mal wieder irgendeine Borderlinerin mit geritzten Armen oder was ähnlich unanstrengendes. Und die scheiss Sommerferien gehen noch fast vier Wochen, kotz!!!

Edit by Babybär: Cool, dorfi! Hast Dich nicht ausgeloggt, kann alle Deine Artikel editieren. Dein Glück, dass ich (noch) nicht betrunken bin …

Eidt by Dorfdisco: Erst Bussi-Bär der scheiss Nazi, dann macht sich Babybär an meinem Blog zu schaffen. Fuck Problembären! Für den Bayrischen Umgang!

Darf ich vorstellen: Ich, der krasse Typ

Heute zum ersten mal meine Brusthaare rasiert, hat sich bisher nie gelohnt. Wenn das so weitergeht kann ich mir mit Ende 30 einen Bart wachsen lassen, yeah!!!
(Ich glaube heute abend schau ich erstmal „die glorreichen Sieben“ )

Virtuell bergsteigen

Der Nanga Parbat (8.125 m) ist gerade mal wieder etwas berühmter seit eine Seifenoper um die dort in Not geratenen Bergsteiger inszeniert wird. Eigentlich war er ja einer der Lieblingsberge der Nazis die auf dem Gipfel gerne die Hakenkreuzfahne gesehen hätten. Da aber alle Versuche dies umzusetzen mit dem Tot der Kletterer endeten wurde das Vorhaben der Welt zu zeigen was echte Arier so drauf haben schnell in Nazikitsch, wie geil so ein Opferwille sei, umgemünzt.

Der Berg an sich gehört von den Gegebenheiten sicherlich zu den interessantesten 8000ern was dazu führt das sich fast die gesamte Alpinistenelite weltweit an ihm versucht.
Wer nicht zur Alpinistenelite gehört, trotz des günstigen Euro Kurses die 35.000 US-Dollar die eine solche Unternehmung ungefähr kostet nicht auftreiben kann oder sich evtl. gerade mal nicht so fit fühlt kann die Besteigung des Nanga Parbat auch in Echtzeit vom Computer aus machen (Ungeduldige können die Geschwindigkeit auch auf das 3000-fache erhöhen). Inklusive Absturz, Lawinenabgang, erfrorener Ohren und Lebensweisheiten gemixt mit Bergsportesoterik: klick!

Ich habe damit auf jeden Fall das Training für meinen zweiten Versuch auf den Mont Blanc zu kommen gestartet. Jetzt muss ich nur noch eine Seite finden auf der ich in 3000facher Geschwindigkeit meine Kondition trainiere und Eine auf der ich mich akklimatisieren kann … dann wird das bestimmt was mit meinem Mont Blanc-Vorhaben im Oktober.

Manchmal hasse ich Techno

Im Marschschritt raven!

(SpOn-Foto von der Loveparade)

Vorsätze und so


Na super. Ich fahre nicht aufs Melt weil ich voll so einen auf Vernunft mache und es an den Wochenenden mal ein wenig ruhiger angehen lassen will.
Mal wieder alles anders verlaufen: Eigentlich nur für einen Umtrunk am Freitag auf eine Geburtstagsfeier gegangen. Dort viel über Familie und Zukunft geredet (boaaa! Sind wir alle scheisse alt). Daraufhin die Prozente des Alkohols in den zu sich genommenen Getränken drastisch erhöht was wiederum zu einer drastischen Senkung der am Anfang formulierten Vorsätze führte. Irgendwann den Absprung geschafft und zu einer angeblich total crazysexycoolen Veranstaltung in die Rodeobar aufgebrochen. Genau pünktlich zum Ende der crazysexycoolen Veranstaltung eingetroffen und daraufhin etwas hilflos in ein nahegelegenes Apartment geieert.
Dort bis in die nächste Nacht verschollen mit dem Ergebnis ,dass ich mir anschauen musste wie sich mehrere Freunde und Bekannte über Stunden hinweg äußerst professionell zu einem Hippieknäuel verkeilten (war echt ekelhaft!). Außerdem habe ich eine enzündete Schürfwunde(aua!) weil mich einer von den Hallas-Vögeln (gefährlich!) über einen Polyesterteppich schliff .
Was sonst so alles passierte lässt sich nicht mehr genau rekonstrurieren. Es wurde aber auf jeden fall viel Techno gehört und ich habe mich wohl auch ganz gut amüßiert…
Heute reichts dementsprechend auch mal wieder mit dem ganzen unpolitischen Bumm Bumm. Stattdessen wird der Wochenendausklang von Musik mit Text der Aussage und Verstand hat begleitet.

Und an alle die es wissen wollen: Deine Mudda ist ein Freiraum und ich hätte natürlich doch zum Melt fahren sollen.

goodnight Moonlight

Nach dem das a:ka und die A.L.I. weitestgehend durch sind gibt jetzt es einen neuen gemeinsamen Feind der göttinger Linken: Die Tabledancebar “Moonlight”. Laut Infos von Antifas gehen Nazis dort ein und aus und Rechtsrockkonzerte (sollte z.B. letzten Samstag eins stattfinden) gibt`s da wohl auch.
Das Moonlight selber vereint die biederen Erotikvorstellungen einer Eichsfelder Neubaureihenhaussiedlungen mit dem Rebellentum eines tiefergelegten Golfs.
“…wir wollen einen Ort für Skins,Rockebillies,Outlaws,Hools,Biker und andere Rebellen schaffen.” meint der Besitzer, der in etwa ähnlich bräsig wie das Konzept des Ladens wirkt und hat die etwas verlebt aussehenden aber dafür mit Bräunungscreme aufgepäppelten Frauen “Jasi” “Alina” und “Claudi” angestellt. Die bringen dann ihr ganzes Sexappeal zwischen Gaffertape, Lichtorgel und unverkleideter Lüftung zur Geltung.
Ach ja, voll krass Outlaw-Rebellen-mäßig wurde MoG erst mal mit dem Anwalt gedroht weil in einer Kommentarspalte jemand gemeine Sachen über den Laden gepostet hatte.
Auf jeden Fall war nach bekannt werden des Treibens im Moonlight ein paar Tage lang mächtig was los im Dorf: Die Linke war sehr aufgeregt weil mal wieder so richtig echte Nazis nach Göttingen kommen wollten, die Polizei war sehr aufgeregt weil mal wieder mehr als fünf Linke sich auf einmal treffen wollten und das Onlinemagazin Goest (politisch irgendwo zwischen Linkspartei/Attac und dem Pommes Palace im Groner Freibad einzuordnen) war sehr aufgeregt weil mal wieder irgendjemand irgendein Foto von ihnen verwendet hatte.
Letzten Samstag gab es dann kein Konzert (hat die Stadt verboten) dafür aber eine Kundgebung und eine Demo die von der Stimmung auch als Betroffenheits-Schweigemarsch durchgegangen wäre. Highlight war für mich ein sehr junger Typ mit langen Haaren und schwarz gefärbten Parka hinter mir der einen breitschultrigen Skinhead am Fenster des Moonlight entdeckte und dem wohl mal so richtig einheizen wollte. Dies äußerte sich dann in der Idee dem Skinhead mit sich überschlagender Stimme irgendwas mit “mal herzukommen” um “ihm eine zu geben” entgegen zu rufen, der Skinhead kam glücklicherweise der Aufforderung nicht nach.
Ansonsten war der konfrontativste Moment eine Auseinandersetzung des Landtagsabgeordneten Patrick Humke(go! Partick! go! – hast ja jetzt Immunität) mit einem Bereitschaftspolizisten aus Hannover um die Nutzung eines Radweges, die durchaus einen Moment lang das Potential für einen (gegenseitigen) Schlagstockeinsatz gehabt hätte.

Irgendwas gebracht haben muss die Aktion übrigens, zumindest heult sich der vermeindliche Besitzer in diversen Mails und Indymediakommentaren (jaja, das Indymedia was alle Scheiße finden und trotzdem lesen – so ähnlich wie die Neon) darüber aus wie ihm alles kaputt gemacht wird. Außerdem würden durch die Verhinderung des Konzertes jetzt lauter Jugendliche im Harz zu Nazis. Was eine tiefgehende und ausgefeilte Argumentaion ist: Wenn man darüber aufklärt, dass irgendwo Nazis sind werden die Leute die das Erfahren zu Nazis, logo!.
Alles in Allem kommt es mir ja so vor als ob die Göttinger Linke da gerade mit Kanonen auf Spatzen schießt.
Und das finde ich super! Es wohnt sich nämlich ganz gut in einem Dorf in dem es gleich helle Aufregung und Aktionen gibt sobald sich jemand mit Faschos einlässt.

Und falls das Moonlight dicht machen muss: Das Eroscenter in der Güterbahnhofstraße steht seit kurzem zum verkauf. Der Besitzer will mit 89 Jahren mal in den Ruhestand

Fusionnachtrag

Edit: Achtung Fälschung!

Wie schön ist es doch das eigene Klischee zu bestätigen und, zumindest auch optisch, vor sich her zu tragen… ist uns irgendwann auf der Fusion aufgefallen, als wir uns gegenseitig auf unsere Klamotten aufmerksam gemacht hatten:
Als da wären

Der (zumindest zu diesem Zeitpunkt) durchgeknallte Künstler
Die postmodern gestylte Großstadtmama
Der Antifa Proll mein Kumpel
Der schwule Matrose

Wann das Bild aufgenommen wurde weiß ich nicht mehr so genau, offensichtlich war es aber gerade hell.

„hebt die Schwänze in die Höhe!“

null

Seit ein paar Monaten gibt`s in unserem Dorf eine neue Gruppe: Die radical homos. Na gut, besonders radikal sind sie leider nicht, eher wird da schon mal ne „Unterordnung unter den Laden“betrieben ( GSP -Jargon -Yes!!!!), wie ihrem Selbstverständnis zu entnehmen ist:

„Wir fordern mehr Aufmerksamkeit für Lesbischwule in dieser Gesellschaft, die Homos ignoriert oder diskriminiert.“

Für ordentlich Wirbel haben sie auf jeden Fall gesorgt. So sind seit einiger Zeit diverse Christen, Femministen, homophobe Prolls und Aktivbürger voller Fleiß damit beschäftigt Plakate der Gruppe auf denen Schwulensex abgebildet ist und die queer durch die Fußgängerzone plakatiert sind, abzuknibbeln oder zu überkleben.

Ich finde ja dieses klare Bekenntnis zur Lust jenseits von Szenenormen äußerst erfrischend. Und wer so schöne und einleuchtende Flugblätter schreibt hat meine Sympathie eh:

„[…] in diesem sinne propagieren wir nicht nur die abschaffung der verkrampften und unerotischen heterosexualität in unserem Interesse, sondern auch im namen aller zwangssozialisierten männer und frauen, damit die einen keine schwänze mehr lutschen müssen und es denen überlassen, die es besser können und wissen, und damit die anderen endlich großartigen analsex geniessen können !“

Wenn ich in Berlin bin muss ich auf jeden Fall mal wieder ins Berghain!

„Nächste Runde bitte!“


So, nach sieben Monaten Abstinenz ist es mal wieder Zeit für Postpubertäres mit Rechtschreibfehlern. In der Zwischenzeit war auch schon einiges an Verrücktheiten los, welche sich gelohnt hätten für die Nachwelt festzuhalten (und, ist ja logo, kritische, ausgefuchste, Analysen die auf dem Weg zum Kommunismus unverzichtbar sind müssen auch veröffentlicht werden, dafür steht ja dieser Blog schließlich):
z.B. wäre es mit einigen Kritikern dieses Blogs aus der antiästhetischen/antiimperialistischen Ecke fast zum ultimativen Showdown (so echt Massenschlägereiendzeitactionfilmmäßig) an einem verregneten Tag an den Hängen des Harzes gekommen. Naja, eigentlich wurde sich dann doch hauptsächlich nur angeschrien.
Außerdem bin ich in einem Schreiben vom Göttinger Institut für moralisch korrekte Erziehung offiziell zum Racket gekührt worden, weil ein paar Leute dem Antifee zwei Kästen Becks Lemmon gezockt haben. Wobei ich ich an dieser Stelle schon mal meine Entrüstung über diesen Vorwurf transparent machen will. Also, dass ein paar Freunden und mir die Beklauung des Antifees in die Schuhe geschoben wurde ist mir ja egal… aber die Behauptung Becks Lemmon würde von uns geklaut werden ist wirklich ne sauerei!
Dann gab es da noch ein harmloses Spanferkelgrillen( von dem ich nicht viel hatte, bin Vegetarier) gegen das ein riesen Festivall organisiert wurde…
… ach eigentlich führt das jetzt auch ein bisschen zu weit hier alles der letzten Monate aufzulisten. Ich sag mal: „Vorwärts die Zeit!“ Ab jetzt gehts hier auf jeden Fall weiter, wenn auch nicht allzu kontinuirlich. Und ri0t… nen Sexismusvorwurf habe ich übrigens noch immer nicht.