Archiv für Oktober 2008

Wenn der…

proseccopartisan das nächste mal Geburtstag hat schenke ich ihm vermutlich so etwas:

Außerdem wird mein Ansehen bei diversen Freunden kräftig aufpoliert werden wenn ich demnächst auf deren Feierlichkeiten daraus vortrage.

währt ihr doch nur beim Ska geblieben…

Eigentlich ist mir die ALI inzwischen so richtig egal. Inhaltlich dümpelt sie irgendwo zwischen der Linkspartei und Attac herum und bedient dabei ein wenig Subkultur aus den 80ern. Seit die Mitglieder aufgehört haben Linksradikale zu bedrohen oder deren Flugblätter einzusammeln bzw akribisch genau Antifaplakate stadtweit abzuknibbeln tritt die Gruppe nicht mal mehr als Belästigung in Erscheinung (nun ja, außer wenn sie plakatieren waren, so als ästhetische Belästigung).

Nicht egal und mehr als eine Belästigung ist allerdings die am Freitag von der ALI organisierte Veranstaltung mit der Gruppe “Zusammen kämpfen”. „Zusammen kämpfen“ ist aus den Gruppen AAMD und GIS hervorgegangen und deren Mitglieder finden nicht nur Infotische zum Weltvegantag dufte sondern haben sich vor allem auf das Überfallen von unliebsamen Linken spezialisiert.
Hier gibts von B17 ein Flugblatt in dem alles ein wenig genauer erklärt wird. Grund genug, trotz meines Hausverbots auf ALI-Veranstaltungen da mal vorbei zu schauen. WarmUp-Pöbeln für die Definitionsmachtveranstaltung.

neue Sachlichkeit

Demnächst wird mal wieder eine Sau durchs Dorf getrieben. Hintergrund: Eine Veranstaltung die sich kritisch mit dem sog. Definitionsrecht bzw. Sanktionsrecht in der radikalen Linken beschäftigt soll durchgeführt werden. Nachdem die Szene den erste kollektiven Schock darüber überwunden hat geht es langsam aber sicher in die Planung wie denn diese Veranstaltung am Besten zu torpedieren sei. Denn so viel ist klar, heilige Kühe werden nicht geschlachtet und das heißt das Definitionrecht hat man nicht zu kritisieren sonst könnte da ja noch ein Täter(tätertätertäter)schutz bei rauskommen. Das genau diese Taburisierung und nicht-Auseinandersetzung regelmäßig dazu führt, dass bei einer solchen Vorgehensweise so ziemlich alle fortschrittlichen Vorstellungen von der Veränderbarkeit des Menschen und der Gesellschaft über Bord fliegen wird nicht einfach nur hingenommen sondern als emanzipatorisch propagiert.
Als Kommunist kann es also nicht schaden das Definitionsrecht auch mal kritisch zu betrachten. Ob gerade die schon erwähnte Veranstaltung einen guten Beitrag dazu leistet mag ich an dieser Stelle einmal bezweifeln da Referent Quadfasel eher für seine Polemik und Liebe zum bürgerlichen Staat bekannt ist als für objektive Kritik.

Lieber verweise ich auf den Text (bzw. Stellungname) „neue Sachlichkeit“ der antifaschistischen Aktion Berlin aus dem Jahr 1999.
Der Text ist deshalb lesenswert da er sowohl Handlungsmöglichkeiten als auch Grenzen konkret benennt und in einen gesellschaftlichen Kontext einbettet der nicht an der Türinneseite eines AZ aufhört. Dies gilt vor allem für die Überlegungen zum Thema „Täterschutz“ mit dessen Vorwurf sich die Gruppe damals konfrontiert sah.

mission complete!

Puh, Urlaub ist vorbei, alle Ziele sind erreicht. Auf den Mont Blanc und auf die anderen Bergen die wir im Programm hatten sind wir diesmal raufgekommen und dem Vorhaben meinen Trainigszustand im Rahmen einer Geburtstagsfeier in Berlin zu ruinieren wurde ebenfalls nachgekommen.
Da beide Teile (große Berge + große Stadt) durchaus mit dem Begriff der Grenzerfahrung beschrieben werden können kann ich mich jetzt beim Arbeiten vom Urlaubmachen erholen. Yeah!

Fotos (bei rechtsklick und grafik anzeigen sind sie größer):

Voll inkonsequent. Am Abend vor der Abfahrt noch mit Leuten schimpfen die meinen die Antifa-Fahne hätte etwas mit kommunistischer Kritik zu tun und dann so ein Ding auf 4807m schleppen. Immerhin haben sich meine eher unpolitischen Begleiter gefreut, dass sie was zu herumwedeln auf dem Gipfel hatten.

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Nur mal so

Na toll. Laut DJ Name Generator heiße ich „DJ SnackWell“. Das klingt als würde man aus den Niederlanden kommen. Dann lieber gar keinen DJ Namen. Das hat Stephan Bodzin auch gemacht. Zwar klingt der Name auch irgendwie blöd dafür kann der Bodzin ganz gute Musik machen… und nen tolles Video gleich noch dazu.

Solidarität muss praktisch werden!

Nach meinem mehrwöchigen Natur/Urban Urlaub (dazu an anderer Stelle mehr) bin ich nun wieder voll in der Lage linksradikale Projekte voranzutreiben und zu unterstützen . Z.B werde ich mich morgen hemmungslos solidarisch für das Kabale betrinken. Voll kritisch allerdings weil ich von dieser ganzen kollektiv Selbstausbeuternummer nichts halte, so kritisch solidarisches betrinken halt, logo.

Urlaub!

Kleine Fehlplanungen meinerseits und die Verwechslung der ein oder anderen Kalenderwoche haben dazu geführt, dass das Zeitfenster meines nächsten Urlaub eher klein ausfällt. Um trotzdem einen sinnvollen Nutzen daraus zu gewinnen bedarf es ein wenig Planung:
Morgen gehts in die Alpen. Da soll sich Mitte nächster Woche mal wieder am Mont Blanc versucht werden. Wenn alles gut läuft wird von Freitag auf Samstag zurück nach Göttingen gebraust um sich dort direkt im Anschluss in den ICE nach Berlin zu setzen und den Feierlichkeiten der Keta Minelli beizuwohnen. In den 2,5 Stunden Zugfahrt dorthin gibt es dann die kurze Gelegenheit die nicht zu vermeidende Verwahrlosung die mit dem Bergsteigen einhergeht zu kaschieren und sich ausgehfertig zu machen. In Berlin angekommen, denke ich, wird es sich dann nur um Minuten handeln meinen Trainigszustand komplett zu ruinieren.

Um dieses Vorhaben realisieren zu können liegen in meinem Zimmer zwei Ausrüßtungen griffbereit die sehr unterschiedlich ausfallen und den Organisationsgrad der ganzen Angelegeheit wiederspiegeln:


Man beachte: Die Benutzung eines Buches ist geplant


Man beachte: Die Benutzung eines frischen T-Shirt ist geplant