Göttinger Student_innen- der Anfang von gut ist gut gemeint.

Göttinger Student_innen haben sich letztens darüber beschwert, dass die Uni die zukünftigen Arbeitskräfte ein wenig effektiver veredeln will. Nicht, dass man etwas dagegen haben könnte, dass Leute ihr Ausgebeutet werden (oder die Vorbereitung darauf) angenehmer gestalten wollen. Dem aber mit dem Ruf nach Chancengleichheit zu begegnen ist dann doch ein wenig doof.
Gibt es denn keine funktionierende Unilinke mehr im Dorf, die solchen Leuten mal erklären könnte, dass die Gleichheit zu gunsten der Konkurrenz gerade das Problem ist. Und dass die Welt jetzt wirklich mal kein deut besser wäre, wenn halt ein paar Kinder mehr von armen Eltern in der Führungsetage kapitalistischer Betriebe herumsitzen würden? Na gut, ich erkläre es ihnen auch nicht. Andere können das eh viel besser. z.B. das Sozialreferat der FU-Berlin.


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Zu was anderem:
Zur Zeit dürfte es in vielen Göttinger Polit – WGs keinen Mangel an einseitig bedruckten Notitzzetteln im A5-Format geben. Es wäre übrigens sehr schön wenn die ALI das nächste mal gebleichtes Papier benutzen würde.


42 Antworten auf “Göttinger Student_innen- der Anfang von gut ist gut gemeint.”


  1. 1 cosmojl 07. Februar 2009 um 20:59 Uhr

    gebleichtes papier, was hast du denn für ansprüche?
    da brauch man ja wirklich ein mossad monats gehalt für…

    ich bin mal weg, muss mir noch einen neuen porsche kaufen

  2. 2 ökobär 07. Februar 2009 um 21:04 Uhr

    chlorfrei tcf gebleicht und fsc-zertifiziert bitte. das gefällt dann auch sigmar gabriel besser als so ein billiges recycling-papier.
    copyshops und recyclingpapier sind im übrigen sowieso ein widerspruch in sich.

    so kriegen sie jedenfalls nie den blauen umweltengel …

  3. 3 ♥Tekknoatze 07. Februar 2009 um 21:43 Uhr

    ALI Flugblatt mit Ökoengel druff <:-p [-o<

  4. 4 babybär 07. Februar 2009 um 22:27 Uhr

    cosmojl, mein süßer, da bist du ja wieder. wo warst du denn letzte woche bei der gruppentherapie? mit combatpourliberte zusammen argumente lernen?

  5. 5 Hallasvögel 07. Februar 2009 um 23:05 Uhr

    Manche lernen es nie – es war SEKT! Wir haben nur Sekt getrunken! Irgendwann reicht’s ja auch mal mit der Desinformation! :-w

  6. 6 cosmojl 07. Februar 2009 um 23:19 Uhr

    ne ich hab mir den magen am weißen kavier verdorben.
    ich sag dir, niemals mehr als 500g auf einmal, ist nicht gut

  7. 7 babybär 07. Februar 2009 um 23:29 Uhr

    @ cosmojl:
    oh, das tut mir leid. nimm nächstes mal beluga-kaviar, der ist leckerer und davon kannste auch mehr essen.

  8. 8 nick_boches 08. Februar 2009 um 13:53 Uhr

    aber du denkst dann auch dran mir zuzuflüstern? ich hab da ja nich so gute erfahrungen mit.. als ich das letzte mal dir was in grüner schrift hab zukommen lassen, da hat das mit dem multitasking wohl nich ganz so gut geklappt.. oder du schreibst hier einfach auch ma so nen namen hin…

  9. 9 Tom Fancy 08. Februar 2009 um 15:08 Uhr

    Gleich auf sanftes, fünflagiges Klopapier drucken, dann müsste man nicht immer von dem künftigen Elitepraktikanten klauen.

  10. 10 Weltkritik, aus dem Exil 08. Februar 2009 um 18:06 Uhr

    Da fühl ich mich ja mal dazu genötigt, die Unileute gegen ungerechtfertigte Kritik in Schutz zu nehmen, Dorfi. Du machst es Dir nämlich mit dem Gleichheitsbegriff zu leicht, weshalb Ihr da aneinander vorbeiredet: Worauf Du abzielst, ist das bürgerliche Postulat der Gleichheit als Gleichbehandlung eines jeden vor dem Gesetz ohne Ansehen der Person. Dieses Prinzip bildet paradoxerweise in der Tat – gemeinsam mit Privateigentum und Äquivalententausch – eine der wichtigsten Grundlagen der Klassengesellschaft.

    Das ist aber nicht identisch mit der Chancengleichheit, die die Unilinken da fordern, sondern steht im Widerspruch zu ihr: Wenn es das Gleichheitspostulat verlangt, das alle 500 € Studiengebühren zahlen, dann kann man nicht davon reden, dass der Hartz-IV-Familiensohn die gleichen Chancen auf ein erfolgreiches Studium hat wie die Chefarzttochter (weshalb er dann wohl auch nie selber Chefarzt werden wird).

    Allerdings: Du hast natürlich recht, dass die Forderung nach Chancengleichheit nichts mit Gesellschaftskritik zu tun hat – die Leute, die die Aktion gemacht haben, dachten dabei vermutlich an eine Welt voller Harmonie, tatsächlich aber fordern sie nur faire Ausgangsbedingungen in der allseitigen Konkurrenz . Und Chancengleichheit ist auch nicht der Gegensatz zu Elitenbildung, sondern nur eine alternative Form, Eliten zu bilden: eben durch ein freieres, wenn man so will gerechteres Konkurrenzverfahren, bei dem nicht ein Großteil der Läufer zehn Meter hinter den Startblöcken loslaufen muss.

    Dennoch würde ich das nicht so leichtfertig als totalen Humbug abtun, denn in der Konkurrenz scheitern zu können ist allemal besser als qua falschem Elternhaus von Geburt an de facto gescheitert zu sein.

    Gruß
    Weltkritik

    P.S.: Als Kommunist fordert man natürlich trotzdem keine Gleichheit, sondern den gleichen Zugang aller zu den materiellen Ressourcen der Gesellschaft.

  11. 11 dorfdisco 08. Februar 2009 um 18:19 Uhr

    :-?
    …da muss ich erst mal drüber nachdenken….
    cjuiqohuiowf HACK HACK huiobhjkq
    SEITE AUSSER KONTROLLE iuiphuifvhjnia KONTROLLVERLUST jkhjuljhni
    bhujguzk Gruß, die Meisterhackerin huioaghuo :)>-

  12. 12 Weltkritik, aus dem Exil 08. Februar 2009 um 19:02 Uhr

    Oh Gott, epileptischer Anfall? Das wollte ich nicht…

  13. 13 wayne... 08. Februar 2009 um 22:50 Uhr

    Das, was du schon recht gut herausgestellt hast gilt im Übrigen für den gesamten Aufgabenbereich der ganzen Gleichstellungsbeauftragten. Außer dem gekränkten Ehrgefühl der bürgerlichen Individuen wäre keinem geholfen (und selbstverständlich genausowenig geschadet), wenn mehr Schwarze, Frauen mit oder ohne Kinder, Behinderte und was es noch so für Rassismen gibt die sich auf dem Arbeitsmarkt ausdrücken, in gesellschaftlich höheren Positionen landen.

  14. 14 dorfdisco 09. Februar 2009 um 10:07 Uhr

    @weltkritik.
    Verrückt was da mit der Dorfdisco passiert ist. Irgendwie hat sich auch die Überschrift verändert. Ich sollte mir mal merken mich auszuloggen wenn ich an fremden Rechnern sitze (vor allem wenn die in femmenistischen WGs herumstehen).

    Aber zu deiner Kritik.
    Ok, das mag stimmen, dass ich denen einen Standpunkt beim Thema Gleichheit untergejubelt habe den sie so nicht haben.
    Nichtsdestotrotz beziehen sich die Gutfinder der Chancengleichheit ja gerade auf die formelle Gleicheit. Diese wird bei der Forderung nicht in Frage gestellt sondern es wird ihr lediglich mit dem konstruktiven Vorschlag begegnet, den Pool an Leuten die sich zu einander in Konkurenz setzen (müssen) zu erweitern.
    Man könnte quasi auch behaupten der Ruf Nach Chancengleichheit dient dazu die kapitalistische Gesellschaft auf einen aktuelleren Stand zu bringen. Denn „der Kapitalismus“ hat nun wirklich mal kein Problem damit ob, Frauen, Menschen mit nichtdeutschen Vorfahren oder sonst wer ihn am Laufen hält, für den ist es doch sogar gut wenn nicht mehr irgendwelche CDU-Patriachen, Kulturrassisten oder andere Spinner den Pool an Leuten für z.B. Führungspositionen klein halten.

    Mir ist aber durchaus auch bewusst, dass es als Mitglied einer kapitalistischen Gesellschaft sehr übel ist wenn man nicht ausgebeutet wird, von daher tue ich das alles auch nicht einfach als Humbug ab. Was mich viel mehr ärgert ist, dass genau bei solchen Leuten wie denen die, die Aktion gemacht haben eigentlich zu agitieren wäre. Aber die Unilinke bekommt ja nicht mal mehr nen Uniwahlkampf hin… na ja, Hauptsache der Freiraum steht.

  15. 15 Chris 09. Februar 2009 um 10:47 Uhr

    @ Wayne : Es geht bei Gleichstellungsbeauftragten nicht nur darum Menschen in höhere Positionen zu hieven. Wenn nur so argumentiert wird vergessen, das sich Rassimus und Sexismus auch anders ausdrückt.

    @ Dorfdisco : Wer oder was ist DIE Unilinke ? Wie oft hast du dich in diesem Block schon gegen Identitäres „Gehabe“ geäussert, und dich irgendwie versucht „dagegen“ zu stellen. Und jetzt konstruierst du eine UNILINKE, die sich um UNI-Leute kümmern sollte ? Was für ein verständnis hast du nun von Politik machen? Jeder_m das eigene Süppchen , dann lass doch FrauenLesbenTrans* doch auch die eigene Party ! Ich vermute ja, dass du bei spezifischen „Gruppen“ andere Maßstäbe ansetzt, nur um einen Hebel der Kritik zu haben. Jeweils, wie es dir passt, dann das eine oder das andere „Argument“ benutzt. Vielleicht solltest du einfach nur über dein Trips und Saufabende berichten, und am besten zu Livejournal gehen …

  16. 16 Chris 09. Februar 2009 um 11:13 Uhr

    Hier! Beachtet mich!
    Ich habe auch vergessen, mich auszuloggen.
    Scheisse, hoffentlich schreibt der Typ, der jetzt am drücker ist, nichts unanständiges. Ficken. Mist, ich hätte „Ficken“ geschrieben.

  17. 17 dorfdisco 09. Februar 2009 um 11:51 Uhr

    Ey Chris, bist du auch schizo? Mal was vernünftiges, eine halbe Stunde später nur Unsinn… Tse tse, und ich dachte die dorfdisco wär da einzigartig…

    @Dorfdisco (die andere Seite): Um dich oder mich mal zu zitieren: „Ich kritisier Demokraten doch nicht dafür, dass sie Demokraten sind.“ Oder anders: Dann ist d/meine Kritik doch viel mehr, dass das ne bürgerlich demokratische Forderung ist, die der kapitalistischen Logik nicht entgegensteht. Warum so viel Rumgepisse? Und warum nicht in die Uni gehen, um zu agitieren? (Und wenn du/ich d/meine Gründe dafür hast, kennst du/ich vielleicht ja auch die, der alten Unilinken)… btw…

  18. 18 dorfdisco 09. Februar 2009 um 11:58 Uhr

    „Nein, meine Tabletten ess ich nicht. Nein, nein. Das will ich nicht. Nö. Die nehm ich nicht. Ich find’s ganz schön zu zweit. So will ich bleiben. Nee, behalt deine Tabletten. NEIN! NEEEIII-hmpf *schluck* (Adieu)“

  19. 19 Chris 09. Februar 2009 um 12:16 Uhr

    Tja, die Frage ist dann, welche Gründe du und die „alten“ Unilinken haben. Und ich bin mal gespannt wie Identitär die Argumentation abläuft, warum du dir nicht vorstellen kannst dort zu agitieren.

    Ich habe mich nicht auf deine Kritik an der Aktion bezogen, sondern auf die Verknüpfung, dass sich die sog. Unilinken sich um solche kümmern sollte, warum sollte ???

  20. 20 ♥Tekknoatze 09. Februar 2009 um 12:33 Uhr

    Interessant, neben dem augenscheinlichen Ausbruch von Schizophrenie in der Disco, fände ich ja warum du dich überhaupt in anderen WGs einloggst. Siehst ja was bei rumkommt.
    @ Göttinger Studenten: Lest mehr Fast Forward!

  21. 21 dorfdisco 09. Februar 2009 um 13:46 Uhr

    Ist die andere Dorfdisco wieder weg? Haaaaaalloooooooooo, ist da noch wer? Puh, ….scheint ja zum Glück alles wieder ruhig zu sein. Na dann:

    @Chris:
    Die Vorwürfe sind doch mal fast kompletter Blödsinn. Was Stimmt ist, dass es die Unilinke als solches nicht gibt. Trotzdem gibt es linke Gruppen an der Uni, lernt man ja auch bei jedem „welcome to the machine abend“. Das hat doch nichts mit Identitär zu tun, dies auch zu benennen. Und das Gruppen an der Uni auch an der Uni wirken ist doch nicht „eigenes Süppchen kochen“ sondern das Aufgreifen von Themen die Nahe sind und sich eben mal außerhalb der innerlinken Wohlfühldiskussion bewegen.

    Mit den Beleidigungen von dir kann ich ja gut leben. Mich würde aber doch ernsthaft interessieren wo ich ich so beliebig in meiner Argumentation bin, bzw wo der Widerspruch liegt. Versuche ja lernfähig zu sein, irgendwie.

    @andere Dorfdisco

    Warum so viel Rumgepisse?

    Hm, ich finde ja das ich für meine Verhältnisse sehr sachlich war. Aber na gut…

    Dann ist d/meine Kritik doch viel mehr, dass das ne bürgerlich demokratische Forderung ist, die der kapitalistischen Logik nicht entgegensteht.

    Ich würde halt eher behaupten, dass diese Studis ihrem anliegen „Keine Elite“ mit ihrer bürgerlich/demokratischen Forderung nach Chancengleichheit nicht nachkommen können. Ist ja auch irgendwie klar da Eliten hierzulande durch die staatlich eingerichtet Konkurenz der Bürger zu einander entstehen. Das einzige was du da mit Chancengleichheit ereichst ist dass ab und zu auch mal andere diesen Eliten angehören.

    Und warum nicht in die Uni gehen, um zu agitieren? (Und wenn du/ich d/meine Gründe dafür hast, kennst du/ich vielleicht ja auch die, der alten Unilinken)

    Joa, das kann ich als Kritik stehen lassen, dass ich nicht selbst dort hingehe um zu agitieren. …Ist aber auch halt eine Frage der Kapazitäten. Zum mal ich mit Uni wirklich nichts zu tun habe, ich habe ja nicht mal Abitur.

  22. 22 cyberpunk 09. Februar 2009 um 14:18 Uhr

    Die letzten Uni-Wahlen zeigen nur zu deutlich: Abitur hat nichts mit Bildung oder Intelligenz zu tun.

    Ich würde ja eigentlich noch gerne was zu dem A.L.I.-Flyer schreiben, aber die Schneeflocken draußen sind gerade viel interessanter.

    Abitur my a$$!
    cyberpunk

  23. 23 Chris 09. Februar 2009 um 14:26 Uhr


    Joa, das kann ich als Kritik stehen lassen, dass ich nicht selbst dort hingehe um zu agitieren. …Ist aber auch halt eine Frage der Kapazitäten. Zum mal ich mit Uni wirklich nichts zu tun habe, ich habe ja nicht mal Abitur.

    Jupp, wie ich dachte. Identitäre Argumentation, ich habe ja kein Abitur, habe nichts mit der Uni zu tun … Da wird`s hackelig, denn bei der FemaleBeats-Party meintest du noch das eben diese Feminist_innen nicht sich zurückziehen sollten, das sie eben andere Politikformen suchen sollten. Unverständnis hattest du dafür, das sich Menschen in einem gegebenen Rahmen den Sie setzen, einen Raum schaffen in dem Sie feiern sollen. Gleichzeitig, hast du Kritik an den Student_innen und sagst, nö keine Kapazitäten (inwiefern das inhaltlich ist, lass ich mal stehen) , kein Bezug zu denen (wie beschissen Identitär ist das).
    Aber wenn Feminist_innen Bock haben mal einfach unter sich zu sein und nicht in die Welt zu gehen, und politisch so nach Aussen zu gehen, formulierst du sehr starke Kritik.

  24. 24 cosmojl 09. Februar 2009 um 14:48 Uhr

    mensch dorfi, findest du den gedanken vielleicht auch selbst mal zu der elite gehören zu wollen, so abwenig?
    also von der pesönlichen motivation her ist das doch schonmal ganz erstrebenswert.
    dann aber wieder rumzukacken, nur weil die nicht gleich „kommunismus für alle“ brüllen ist doch auch ein bisschen beschränkt. der bürgerliche grundgedanke von freiheit und gleichheit, auf ner formellen eben, wäre doch auch schonmal n schöner schritt nach vorne.

    und warum zur hölle war ich als chris eingeloggt?!?!
    jemand klaut meine ip!

  25. 25 besserscheitern 09. Februar 2009 um 17:32 Uhr

    Kurze Zwischenfrage: Habt ihr da eigentlich alle nur den einen Computer, von dem ihr alle aus schreibt?/:)

  26. 26 ♥Tekknoatze 09. Februar 2009 um 17:44 Uhr

    Der Göttinger Zentralcomputer, steht im JuzI. Alle Linken, Kommunist_innen und andere machen am Monatsanfang Plenum wer wieviel wann benutzen darf.

  27. 27 dorfdisco 09. Februar 2009 um 17:44 Uhr

    Chris du willst es einfach nicht verstehen. oder?


    Jupp, wie ich dachte. Identitäre Argumentation, ich habe ja kein Abitur, habe nichts mit der Uni zu tun …

    Ich glaube es gibt halt in Göttingen deutlich geeignetere Menschen als jemand der 40Stunden die Woche arbeitet und noch nie eine Uni von innen gesehen hat, zum Agitieren an der Uni über das Thema Uni. Was ist denn bitte daran Identitär?


    Gleichzeitig, hast du Kritik an den Student_innen und sagst, nö keine Kapazitäten (inwiefern das inhaltlich ist, lass ich mal stehen) , kein Bezug zu denen (wie beschissen Identitär ist das)

    Also man soll jetzt nur noch kritisieren wenn man für den kritisierten Gegenstand einen Praxisansatz zur Agitation gleich mitliefert. Das kannst du doch nicht wirklich ernst meinen.

    Und zu dem anderen Qutsch von dir:

    Nein ich habe mich nicht darüber beschwert, dass eine Gruppe von Leuten auch mal unter sich feiern will. Ich habe kritisiert, dass dies als fortschrittlich verkauft wurde. Und ich habe kritisiert, dass eine Linke die sich eh schon aus dem öffentlichen Raum zurückzieht jetzt auch noch „unter-sich-bleib-Parties“ feiert.

    @ cosmojl:
    Du musst schon dazu schreiben welche Dorfdiso du meinst. Z.Z. geistern hier zwei herum.

  28. 28 Chris 09. Februar 2009 um 18:23 Uhr

    „Willkommen zurück Chris (Ändern)“:

    Ich kanns auch :-?

  29. 29 Chris 09. Februar 2009 um 18:25 Uhr

    Es wurde nicht als fortschrittlich verkauft, sondern notwendig. Get the difference (?!) , ist wie mit Mann und Frau (jedenfalls aus deiner Perspektive) … Und Rückzug war`s auch nicht, denn es wurde ein Flyer rausgehauen, und es wurde nie gesagt es bleibt die einzige Aktionsform. Wenn wir grad von Rückzug sprechen, dann das Du dich aus der Uni-politik zurück“ziehst“ (wobei du ja nie drinne warst). Diese Trennung von Uni- und Stadtpolitik ist sowieso mit einer der lächerlichsten, und aus meinen Erfahrungen wurde es meistens von irgendwelchen Leuten benutzt, die sich irgendwie aus der „Uni“-Politik rausziehen wollten. Und dabei so Identitär aufgeladen.Viele die jetze sich in den „Stadt“gruppen aufhalten, sind aber teilweise innerhalb der „Uni“-politik politisiert worden.

    Auch habe ich nicht gesagt, dass du keine Kritik äussern kannst! Aber beifällig der UNI-linken zuschreiben, die sollen sich mal drum kümmern, und kriegen ja sonst nichts auf die Reihe, ist wenn wir schon von Quatsch reden. Q-u-A-T-s-C-H ! (und noch zwei dazu !!) (Na, einen noch? Ja !)

    Und sowieso Zuschreibungen hier Feminist_innen kümmert Euch mal um Sexismus inner Welt, und hier Uni-Linke kümmert euch mal um Studierende. Und am besten auf `ne Art wie es Dorfdisco gefällt! Wie genial anmassend musste sein, wohl männlich sozialisiert, wa !

  30. 30 dorfdisco 09. Februar 2009 um 18:37 Uhr

    Chris, ich glaube wir sollten das mal lassen. Dir scheint es ja eher um denunzieren als ums argumentieren zu gehen.
    Wenn du mal wieder runtergekommen bist kannst du es ja noch mal probieren hier was zu schreiben.

  31. 31 Keta Minelli 09. Februar 2009 um 19:33 Uhr

    Ich fand es ja bisher immer sehr nett in eurer kleinen Stadt, abe wenn ich mir hier so durchlese, was für Leute diese bevölkern, dann komme ich vermutlich doch nicht so schnell wieder.

  32. 32 lampe 09. Februar 2009 um 19:59 Uhr

    laaangweilig! ist das jetzt nen politblog, oder was?

  33. 33 wayne... 09. Februar 2009 um 21:55 Uhr

    @ Wayne : Es geht bei Gleichstellungsbeauftragten nicht nur darum Menschen in höhere Positionen zu hieven. Wenn nur so argumentiert wird vergessen, das sich Rassimus und Sexismus auch anders ausdrückt.

    Natürlich wird sich jeder Gleichstellungsbeauftragte ein gutes Gewissen parat legen. Aber was ist denn die Aufgabe des Gleichstellungsbeauftragten? Sie ist es nicht Rassismus und Sexismus aus der Welt zu räumen, sondern die Schädigungen, die durch sie produziert werden auszugleichen. Dafür gibbet dann ne menge Mittel (Kindertagesbetreuung, Frauenquoten, bla). Es wird keine Frau und keinem Migranten versprochen, dass er Erfolg haben wird. Er soll aber die Gelegenheit bekommen sich im fairen Wettbewerb zu behaupten oder halt nicht (Chancengleichheit), damit halt die fähigsten in der Elite sind und nicht die männlichsten, weißesten und kinderlosesten.

  34. 34 shifty p. 10. Februar 2009 um 0:02 Uhr

    das mit der schizophrenie ist doch nur ne masche um die comments in die höhe zu treiben..

  35. 35 shifty p. 10. Februar 2009 um 0:03 Uhr

    na und?! is doch völlig legitim..

  36. 36 dorfdisco 10. Februar 2009 um 9:00 Uhr

    Gerade mal nachgeschaut. Also Chris postet unter drei IP`s. Dorfdisco unter zwei.Du unter….. aha, erwischt!

    @Lampe, ich warte noch auf die Fotos von der Esoterikmese, dann kann wieder zu sinnvolleren Themen geschritten werden.

    @Keta: So einen gewssen Unterhaltungswert gibt es dadurch aber halt schon. Ich glaube du bist da beim letzten mal auch ganz gut entertaint worden: Stoohoopt die hääääätze, stooooooop den waaaaahaaaaaannnsinnnnnn!

  37. 37 user 11. Februar 2009 um 10:56 Uhr

    chris du bist ist der oberhammer! erst aufregen, dass dorfi gewagt hat die femalebeatz party zu kritisieren, dann sich drüber aufregen, dass er zu wenig kritisiert. voll shizo!

  38. 38 lampe 11. Februar 2009 um 12:51 Uhr

    ahhhhhhhh ALLE SCHIIIEEZOO laMPchen krigt nen anfall

  39. 39 dorfdisco 11. Februar 2009 um 14:54 Uhr

    @ user

    Ich finde ja noch viel besser, dass der/die eine Chris eine Kritik als „männlich sozialisiert“ zu denunzieren versucht und dann so ein Diskussionsverhalten an den Tag legt. Aber wie läuft das noch mal in diesen Kreisen: Wer als erstes Sexist schreit hat gewonnen.

  40. 40 gsf 15. Februar 2009 um 14:52 Uhr

    Mal ne Frage: Verträgt sich das denn mit Deinem sozialen und politischen Kapital hier in der Bloger_innen (pardon: „Blogger“)-Szene, daß Du in feministischen WGs verkehrst? Das macht doch das ganze mühsam zusmmengeschriebene antifeministische Identitätskonzept ungluabwürdig?!

  41. 41 dorfdisco 16. Februar 2009 um 12:23 Uhr

    Ach die Bloggerszene ist mir ehrlich gesagt großteils wurscht. Und so identitär ist meine Kritik am Feminismus gar nicht. An dem gibt´s halt gerade aus kommunistischer Perspektive ne Menge zu kritisieren (genau so wie z.B. am Ruf nach Chancengleichheit oder der Antifa). Ich bin allerdings eindeutig zu alt dafür meine sozialen Kontakte unter diesen Vorzeichen zusammenzusuchen.

    Und zum Glück gibt es noch genug Leute in diesem Dorf denen es gelingt eine politische Kritik von der sozialen Ebene zu trennen.

  42. 42 gsf 16. Februar 2009 um 18:18 Uhr

    Mit dem letzten Satz bin ich wohl gerade nicht gemeint. Der nächste Post von mir ist auch wieder weniger polemisch und mehr inhaltlich. Gelegenheiten sollten sich ja finden lassen ;)

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