Archiv für März 2009

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Liebe Anti-D-Kiddis und Egotronicfans
Zur Finanzierung meines letzten Berlinaufenthaltes verkaufe ich zwei orginal Blatt Klopapier aus Torsuns privater Toilette an den Meistbietenden. Leichte Gebrauchspuren (keine Sorge nur meine Nase mit geputzt), außerdem habe ich es beim gedankenlosen Einstecken etwas zerknittert. Ist aber noch voll funktionsfähig und ansonsten tiptop!

Nur 12Euro Porto und Versand.

Da Privatverkauf kein Umtausch und keine Garantie

„Der Staat ist nicht zu kritisieren, weil er die Krise schlecht verwaltet, sondern weil er immer noch da ist“…

…meinen die Leute aus der Sekte (Tim Laumeyer) die die Demokratie verteidigen will (verschiedene GSP-Blogger) und einer vermeintlich linksradikalen Wahrheit (akku) als Stylepolizei (st_eve, Mädchenblog) hinterherläuft.

Deshalb mobilisieren sie für Morgen nach Berlin und Frankfurt zu den Demos „Wir zahlen nicht für eure Krise“. Dort sehen das die meisten Leute mit dem Staat und dem Kritisieren leider ein wenig anders. Dafür dürften die Krisendemos mit großer Sicherheit die LL(L)-Demo in ihrer unfreiwilligen Komik von Platz 1 der diesjährigen Zusammenkünfte an bunt/kreativer Spinnerei ablösen.
Da die örtlichen Proletariatsverräter vom DGB ein so nettes Reiseangebot dorthin geschnürt haben lohnt es sich dem Schauspiel beizuwohnen. Besonders freuen darf man sich auf den „Floating-Block“. Den haben so Leute organisiert, die meinen, dass eine Demo nicht einfach das Schaffen eines Spektakels wäre um auf die eigene Position zu verweißen und auf die man halt leider zurückgreifen muss solange nicht über eigene Fernsehsender verfügt wird. Für die Floating-Block-Leute ist die Durchführung eines solchen Projektes allein das Anliegen, dass sie vertreten wollen. So findet sich in dem Aufruf ähhh „Einladung“ auch nur was dieser Block alles darstellen soll (gegen Kapitalismus, Krieg, wir alle voll dufte zusammen, etc.) ohne auch nur einmal den Versuch zu unternehmen aufklärerisch tätig zu werden. Stattdessen wird die Frage ob die Polizei ein Spalier um den Floatingblock macht zur Gretchenfrage. Klingt erst mal bescheuert ist aber aus der Perspektive der Floatingblockleute total nachvollziehbar. Wenn mein Anliegen lediglich „Widerstand sichtbar machen“ ist kann man getroßt auf eine schlüssige Erklärung warum das Hier und Jetzt so unvernünftig organisiert ist verzichten. In dem Moment indem eine Bullenreihe mit Luftballons bekämpft wurde ist das Anliegen rübergebracht. In dem Moment wo die Bullen stärker waren lief es halt nicht so gut für den Antikapitalismus.
Doof nur, dass man für eine solche herangehensweise die Menschen die man agitieren will für komplett hirnamputiert halten muss. Als ob jemand mit dem Kapitalismus Schluss machen würde weil irgendwelche Berufsjugendliche auf ner Großdemo nicht in Ketten gehen sondern sich ein wenig bunter anziehen und es ab und zu schaffen ne Hundertschaft auszutricksen.

Blabla… wie dem auch sei ich freu mich auf Berlin und die 6er-Träger für die Rückfahrt sind auch schon gekauft.

Und mit Blick auf die Forderungen der Linken die sich da am Samstag versammeln werden halte ich es wie die Hypo Real Estate-Bank oder Eisenpimmel ihrerseits und rufe laut „Staat hau ab!“.

Endlich über Scheisse schreiben!

Google-Referers ich komme!!!

Mal wieder „back in the days“. Da ich offensichtlich mit einem etwas einfach gestrickten Humor ausgestattet bin, habe ich mich bei meiner Arbeit im Kindergarten immer sehr darüber gefreut, wenn ein Kind dieses Bilderbuch vorgelesen bekommen wollte. Zum Glück scheint an der analen Phase und dieser ganzen „Kacke als erstes eigenes Produkt“– Nummer was dran zu sein und das Buch wurde als der Hit unter den Kleinen gehandelt. Also falls ihr so wie ich allmählich in ein Alter kommt in dem man Leute mit Kindern sogar persönlich kennt, wäre das mal nen Geschenktip.

Ach ja, drauf gekommen bin ich weil ich gerade entdeckt habe, dass es jetzt auch einen kleinen Film davon gibt.

Aus dem Leben geschiedene und mit Kokainsalz und Natriumhydrogencarbonat intoxikierte Sexarbeiterinnen im für die Ladung vorgesehenen Bereich eines Automobils

Es ist schon sehr praktisch, wenn man so wie ich seine Lieblingsband (oder DJ) wie Unterhosen wechselt. Nicht nur, dass man beim Leute kennenlernen evtl. auftretende Gesprächslücken sehr zügig durch das gemeinsame Herausfinden von Lieblingskünstlern überbrücken kann („ey was ein Zufall, den finde ich auch total toll!“). Man kann durch diese Flexibilität mehrmals den selben Künstler neu entdecken und zu seinem absoluten Liebling kühren.

Seit ca. 5Minuten sind the toten Crackhuren im Kofferaum meine neue Lieblingsband und werden es noch für mindestens eine viertel Stunde bleiben. Hier ihr großer Hit „ich und mein Pony“.

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Und noch ein kleiner Tip für heute Abend:

So ein paar Kapuzenpullifetischisten haben eine Veranstaltung organisiert in der erzählt wird wie das Schweinesystem in Niedersachsen das Versammlungsgesetz ändern will und was das für Auswirkungen das auf das Betreiben von kommunistischer Hetze hat (Veranstaltungen müssen wie Demos beim Ordnungsamt angemeldet werden und so nen Mist).

20h|T-Keller| heute