Das Leben der Anderen II

Na toll, so Probleme wie die in Berlin möchte ich auch mal haben. Hier freut man sich über jede der halbwegs erträglichen Tanzveranstaltungen und nen bisschen MDMA um zumindest mal zwischendurch Rahmenbedingungen zu schaffen in denen man das Bedürfnis nach Exzess dem sonstigen, vom Kapitalismus geprägten, Alltag überordnen kann. Und in Berlin schreibt man einen Text der den pseudoemanzipatorischen Gehalt des Feierngehens kritisiert. Einen Luxus den man sich vermutlich nur in einer Großstadt leisten kann in der man die Möglichkeit hat die halbe Woche auszugehen und dabei nicht mal mit dem gemeinen Proll an sich in Berührung kommt.
Der Text von Friederieke van der Schulen ist trotzdem richtig.


12 Antworten auf “Das Leben der Anderen II”


  1. 1 Keta Minelli 25. September 2009 um 19:09 Uhr

    Wenn mqan hier nur noch die „halbe Woche“ ausgehen kann, dann gibt es einen Aufstand.

  2. 2 e.r. 25. September 2009 um 19:28 Uhr

    morgen einsB? ira atari wird bestimmt ganz hedonistisch, hoffe ich, man muss ja nehmen, was man bekommen kann…

  3. 3 e.r. 25. September 2009 um 19:31 Uhr

    ich werd der gemeine proll mit der atzenstylebrille sein – das sov-t-shirt ist immer noch nicht da…

  4. 4 K.B. 26. September 2009 um 6:07 Uhr

    und dabei kommt die gute Friederike noch nicht mal aus Berlin. Sondern fristen ihr Dasein in der Feierprovinz Hannover.

  5. 5 skp 26. September 2009 um 10:14 Uhr

    „halbe woche“ – über die bekannten möglichkeiten hinausdenken :P

  6. 6 Harry Roberts 26. September 2009 um 10:42 Uhr

    Ach immer nur jammer hilft auch nicht, finde es schön ruhig hier im Dorf und das ist auch gut so!
    In Berlin wohnen die noch in Behausungen und sind alle faul und arbeiten nicht.
    In der südniedersächsischen Provinz wird wenigstens die Fahne der (Sozial-)Arbeiterklasse hochgehalten und dann weiß man eine gute Party im Monat auch viel besser zu schätzen.

    Außerdem fallen uns die Entscheidungen auch nicht so schwer, gibt ja keine Auswahl, ist wie inner DDR!

  7. 7 dorfdisco 26. September 2009 um 15:14 Uhr

    skp + keta: Ok, ihr seid da die Experten. Ich kenne nur Horst Krzbrg, Berghain, den Franken, diverse Kneipenkollektive und vom Namen noch das Jeton.

    e.r.: Auf keinen Fall! Solange ich noch im Besitz von ein wenig Würde bin werde ich auf kein Audiolith-Konzert gehen. Erst recht nicht wenn dieses im einsB stattfindet. Ich bin doch nicht mehr 16!
    Und was ist eigentlich „Sov“? Wenn ich danach google komme ich auf „metalcore aus dem Hunsrück“.

    @Harry: Schlüssige Argumentation. Stoßen wir in unseren Wollpullis mit Rotwein auf die Solzialarbeiterklasse an!

  8. 8 e.r. 26. September 2009 um 18:25 Uhr

    gosh!

    bin mehr als doppelt so alt wie 16, gehe aber hin. mir doch egal, wer die signt, und das einsB ist für ne party immer gut.

    grade von dir hätte ich nicht gedacht, dass du elitär anti-antideutsch bist.

    btw, sov meint lady sovereign (aka lady sov) – in sachen core tendiere ich eher zu inner conflict („einfach drauf geschissen“)….

  9. 9 dorfdisco 26. September 2009 um 20:46 Uhr

    Wahrscheinlich werde ich doch noch im einsB vorbei schauen um eine Milieustudie durchzuführen und um meine Vorurteile weiter ausbauen zu können. Und danach zur Konzertgruppenparty, um dort das selbe zu machen.

  10. 10 ich 27. September 2009 um 11:16 Uhr

    juchu auch ein text der sich mal an meine bedürfnisse richtet. nicht immer nur weggehen auch mal zuhause bleiben (dürfen) und nicht immer nur komisch gefunden werden weil man keinen bock auf sonntag weitersauefen hat. :d

  11. 11 dorfdisco 27. September 2009 um 23:37 Uhr

    - Anspieltipp: »Ich sauf allein« (Hammerhead)


    klick!

  1. 1 Bingo! Es geht doch noch was! « love münster – support göttingen Pingback am 30. September 2009 um 13:12 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.