Tag-Archiv für 'kurskorrektur'

Wer hat uns belogen? Sozialpädagogen!

Die redical M hat sich ein paar Gedanken zur Pädagogik gemacht. Herausgekommen ist ein kleiner Chrashkurs in Sachen Kritik der Erziehung im Kapitalismus.

Seriöser Journalismus

Toll wie der Journalismus des Göttinger Tageblatt immer wieder seiner Zeit voraus ist. Es ist gerade 20.38h und ich kann jetzt schon lesen was auf der Veranstaltung die gerade in der Willhelmsmensa läuft (Start 19h) gesagt wird und auf der in einer Stunde erst stattfindenden Mahnwache (Start ca.21.30h) passiert.

(draufklicken, dann größer)

Nichts hier mit Servicewüste!

Ich habe mir mal die Mühe gemacht mich umzuschauen was es in der achtung!!!! B-l-o-g-o-s-p-h-ä-r-e (öfters mal Geeksprech verwenden um mehr Kompetenz vorzutäuschen) zu der Connydemo vom 14.11.09 gibt. Ich bin übrigens im Nachhinein doch sehr froh, dass nicht an der Gedenkstelle aufgelöst wurde. Bei den Massen an Gefangenentransportern hinter dem Idunazentrum muss man davon ausgehen, dass man es evtl nicht mehr auf die Juziparty am Abend geschafft hätte.

Viele Leute, falsches Pathos – Die Conny-Demo ist gelaufen, Teil 1

pseudoaction in göttingen
Zurück in die Zukunft
14.11.2009 Demo im Wanderkessel
Göttingen: Gedenken im Bullenspalier

Und jetzt noch weniger Servicewüste und Dorfdisco als GSP-Bot. Gleich zwei Veranstaltungen mit Autoren der antigeschmäcklerischen, stinklangweiligen aber weitestgehend richtiges schreibende Vierteljahreszeitschrift werden innerhalb einer Woche im Dorf durchgeführt:

Einmal von Gruppe3:


60 Jahre Grundgesetz: Kein Grund zu Feiern!
Vortrag und Diskussion mit Prof. Albert Krölls
Wann: Donnerstag 19.11.2009 Beginn: 19 Uhr
Wo: Hörsaal AP 26 des Sprachlehrzentrums, Goßlerstraße 10 (neben der Turmmensa)

Und einmal von der redical:

Wieso? Weshalb? Warum? Macht die Schule dumm?
Oder: Dummheit, eine schulisch produzierte Produktivkraft in der Demokratie

mit: Freek Huisken
Diskussionsveranstaltung | 24.11.2009 | 20 Uhr

Einen Ort für die Veranstaltungen haben die Drogenopfer von der redical anscheinend immer noch nicht gefunden.

Ja machen denn jetzt alle nur noch was sie wollen..?

Ich bin entäuscht, wütend und verletzt! Da übernehme ich Verantwortung weil ich mir bewusst bin dass wir alle die Bewegung sind und schalte einen Poll um im basisdemokratischen Entscheidungsprozess zu ermitteln wer auf wen als erstes losgehen darf . Denn auch ich halte es für problematisch wenn wieder die Lautesten sich durchsetzen (scheiss Redeverhalten!) und dadurch anderen Menschen verunmöglicht wird auch einmal als erstes eine ordentliche Auseinandersetzung auf einer Demo zu starten. Zwar beteiligten sich weit über 100Personen an der Abstimmung jedoch war auf der Demo davon nichts mehr zu spüren.
Vorallem die Polizei machte „Cops vs. Demo“ was aber gar nicht zur Abstimmung stand und auch nicht als Vorschlag eingereicht wurde. Mit deutlicher Mehrheit hatte eigentlich „Alle vs Dorfdisco“ gewonnen. Lediglich auf eine, generell eher etwas verhermt wirkende kleine Frau aus der ALI war verlass. Im schlichtem Geist, dafür aber mit um so engagiertem Tritt gegen mein Bein im Vorbeigehen konnte sie die Dorfdiscoabstimmung hochhalten noch bevor der erste Polizist anstrengend wurde. Ich werde aber irgendwie den Verdacht nicht los, dass es ihr dabei gar nicht um basisdemokratische Findungsprozesse innerhalb der Linken ging. Ich bin bestürzt!

Rundschau

Bei mir taucht ja immer diese Werbung auf… total ineffektiv: „1kg in einer Woche verlieren“ …ich habe letztes Wochenende drei Kilo in 16Stunden verloren und bestimmt auch nicht so viel mehr Geld ausgegeben. Na gut, vielleicht war ich auf der Berghaintoilette auch etwas unverschämt gierig.

Apropos Berlin und so. Mein neues Lieblingsmedium ist eindeutig der Berlin Kurrier. Der folgende Artikel ist Lyrik pur:


Motz-Demo der Linken

Mitte – Nichts kann man denen recht machen. Es ist zum Verzweifeln, aber diese Linken sind und bleiben wohl auch die Miesepeter der Nation. 20 Jahre Mauerfall. Wenn alle feiern, gehen diese Leute auf die Straße, um zu stänkern.

„Es gibt kein Ende der Geschichte. Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit!“ Das ist ihr Demo-Motto. Los ging es ab 16 Uhr am Checkpoint Charlie. Von dort zogen die Nörgler durch Berlins-Mitte. 1200 hundert Menschen kamen. Für sie war die tolle Mauer-Party nur eine komplett überflüssige „Muss-Sause“. In der Oranienburger Straße brachen die Veranstalter ihren Marsch ab, um später in Köpenick gegen ein verbotenes Nazi-Konzert zu demonstrieren.

Nach Polizeiangaben waren rund 800 Beamte im Einsatz. Bis zum frühen Abend blieb es friedlich.

Und sonst noch…? …Dorftratsch!
Während der Oberschwurbler die Obermoralwachtel und der Möchtegernproletarier fassunglos darüber sind, dass die ALI-Schwanzverlängerung in der Hofeinfahrt der Roten Straße ergänzt wurde – ist man bei Lampe schon einen Schritt weiter.

Staat, Nation und Kapital bekämpft man am Besten durch Gedenken…

…könnte man meinen wenn man die Positionen von „Never going Home“ und der NFJ für richtig erklärt. Diese sperren sich in einer Diskussion gegen eine Kritik des kapitalistischen Normalvollzugs da die deutsche Spezifik dabei unter den Tisch fallen gelassen wird. TOP-Berlin hält dagegen und zeigt auf, dass Deutschland inzwischen gar nicht mehr schwindelt wenn es die Vergangenheit aufarbeitet. Dadurch wird schnell deutlich wie sehr eine Kritik der Verhältnisse die auf deutsche Subjektkonstitution und Psychoanalyse aufbaut und dies über Auschwitz erklären will im Jahre 2009 ins Leere läuft. Beim Hören des Mitschnitts muss man sich ernsthaft fragen ob die beiden erst genannten Gruppen überhaupt an einer Kritik des Produktionsverhältnisses interessiert sind, bzw. über eine solche Verfügen.

Aufhänger der zwei stündigen Diskussion bei FSK war die Leipziger Demonstration „Still not lovin‘ Germany“ vom 10. Oktober 2009.

Teil I

Teil II

via im*momment*vorbei

Ich finde…

.. bei aller Sympathie für meinen Kletterpartner und Handyfinder, echt scheisse dass er trotz monströser Abfindungssummen seit Monaten den Bau des Männer H&M`s in der Weender Straße verhindert. Unterhosen bei C&A kaufen ist nämlich so was von lame!

Und Blogs ohne Bilder auch! Deshalb gibts noch ein Fotobeitrag zum gesellschaftskritischen Potential des Drogenkonsums:

Aus Frust mal wieder Veganer und die ALI beleidigen!

Ok, meine Frustrationsgrenze liegt offensichtlich nicht sonderlich hoch. Schlechte Bedingungen haben dazu geführt, dass wir unsere alpine Unternehmung abbrechen mussten und mein Wunschgipfel für dieses Jahr gestorben ist. Zu allem Überfluss sind wir im Rahmen einer Eingehtour noch auf dem Trientgletscher falsch abgebogen und haben uns an einem falschen Berg probiert der, wie sich im Nachhinein heraustellte, ausgerechnet noch „Aiguille du Pissoir“ heisst (Fotos gibts demnächst). Die schlechte Laune kann nicht mal mein heutiger Platz 6 in den Blogsportcharts aufbessern, der eigentlich meinen recht stumpfen Hang zur Selbstdarstellung befriedigen müsste. Naja, mache ich halt das was ich gut kann: Knallköpfe und ihr Umfeld beleidigen! (mehr…)

Das Leben der Anderen II

Na toll, so Probleme wie die in Berlin möchte ich auch mal haben. Hier freut man sich über jede der halbwegs erträglichen Tanzveranstaltungen und nen bisschen MDMA um zumindest mal zwischendurch Rahmenbedingungen zu schaffen in denen man das Bedürfnis nach Exzess dem sonstigen, vom Kapitalismus geprägten, Alltag überordnen kann. Und in Berlin schreibt man einen Text der den pseudoemanzipatorischen Gehalt des Feierngehens kritisiert. Einen Luxus den man sich vermutlich nur in einer Großstadt leisten kann in der man die Möglichkeit hat die halbe Woche auszugehen und dabei nicht mal mit dem gemeinen Proll an sich in Berührung kommt.
Der Text von Friederieke van der Schulen ist trotzdem richtig.

Gegen Deutschland helfen keine Gedichte!

Der& AK Antifa Köln und die Autonome Antifa [f] haben mit Blick auf die Aktivitäten gegen den 3.Oktober in Saarbrücken und eine Demonstration in Leipzig mal aufgeschrieben was denn so das Problem der Nationalfahnenwedelei der Antideutschen darstellt. Außerdem watschen sie noch den militanten Arm der Zentrale für politische Bildung ab. Sehr lesenswert das Ganze zu mal es wesentlich mehr Substanz hat als das etwas dümmlich daherkommende Antideutschenbashing vom Freitag.


Seit dem Wiedervereinigung genannten Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland feiert sich dieser Staat und ein Großteil der ihm als Nation unterworfenen Menschen am 3. Oktober selbst. Dieses Jahr wird der offizielle Teil des bundesweiten „Nationalfeiertages“ in Saarbrücken im Saarland ausgetragen. Verschiedene linke Gruppen rufen dazu auf, diesen Anlass zu nutzen um auch dieses Jahr das nationalistische Spektakel nicht unwidersprochen geschehen zu lassen. Am 9. Oktober findet dann in Leipzig eine überregionale Demonstration gegen die Feiern zum 20jährigen Jubiläum der „Wiedervereinigung“ statt. Erst einmal eine gute Idee. Nicht zuletzt, weil ein Großteil der Linken in Deutschland, etwa weite Teile der Linkspartei, immer noch der (antiimperialistischen) Ideologie von Staat, Volk und „nationaler Befreiung“ anhängt. Nur leider sind die ohnehin allzu spärlichen Aktionen der Linken in Deutschland gegen die nationalen Inszenierungen häufig Ausdruck einer bloß noch identitären Beschäftigung mit der Funktionsweise von Staat, Nation und Kapital im Allgemeinen sowie dem aktuell hegemonialen Nationalismus im Besonderen. Diese theoretische Borniertheit hat auch praktische Verwirrungen zur Folge. So will die antideutsche Linke diesem Staat immer noch mit dem Verweis auf die besonderen Verbrechen seiner Geschichte an den Kragen und flaggt wohl auch im Saarland und in Leipzig wieder Israel-, bzw. Alliiertenfahnen aus dem Zweiten Weltkrieg als Zeichen ihrer „kompromisslosen Ablehnung“ Deutschlands. Damit macht sie es den Fans der BRD leicht – anstatt eine radikale Kritik und Praxis zu entwickeln. Trotzdem sollte auch die antinationale Linke mit ihrer Kritik an Staat und Nation bei den Feiern im Saarland und in Leipzig präsent sein. Schließlich ist man sich auch sonst nicht dafür zu schade mit allen möglichen Reformisten auf die Straße zu gehen. Zudem lässt sich an diesem Anlass gut verdeutlichen, wie ein Antinationalismus heute in Theorie und Praxis aussehen sollte – und wie nicht.Alles lesen

(hier gefunden)

Popfeminismus?

Female Beatz goes Savoy.

Na hoffentlich!


Dass die wackeren Leninisten, die in punkto Israel noch nicht ein Wort der Kritik an dem verhassten Regime geäußert haben, weiterhin den antiimperialistischen Jargon pflegen, liegt auch an der deutschen Linken – etwa an einem Bündnis, dem es Ums Ganze und schon deshalb nicht um Israel geht –, die ihre iranischen Genossen in diesem Irrsinn noch bestärken, anstatt sie mit der gerade jetzt so dringend gebotenen Solidarität mit Israel zu konfrontieren.

Manche Leute glauben wirklich jeden Scheiß

Die Saloncommunisten aus Düsseldorf glauben z.B. den Nazis, dass ihr Wettern gegen die Alliierten antiimperialistisch motiviert wäre und haben deshalb diesen Banner gegen einen Naziaufmarsch am 5.9. veröffentlicht:

Puh! Da hatte die Welt ja mal echt Glück, dass Nazideutschland nicht imperialistisch aktiv war. Wäre nämlich bestimmt ziemlich grausam zugegangen, wenn die Deutschen auf die Idee gekommen wären ihre Nation in der Staatenkonkurrenz besser abschneiden zu lassen in dem sie z.B. in Polen einfallen, sich Richtung Ölquellen im Kaukasus aufmachen oder Frankreich durch eine militärische Besetzung beherrschen wollen.

Mal was mit Fußball in der Dorfdisco

Ein Göttinger Fußballverein hat nen neuen Sponsor der sein Geld durch die Ausbeutung von Arbeitskraft verdient – so wie das bei fast allen Sponsoren des Vereins der Fall sein dürfte. Was den neuen Sponsor von den anderen unterscheidet ist, dass die Angestellten dort Sexarbeiterinnen sind und entsprechende Dienstleistungen anbieten. Und so prangt auf irgend so nem kleinen Schild am Rand von einem Göttinger Fußballfeld Werbung für ein Bordell vor den Toren Göttingens. Eigentlich ja nicht der Rede wert aber nun hat sich, pünktlich im Sommerloch, Humke-Focks (Landtagsabgeordneter von „die Linke“) und Wucherpfennig (stadtbekannter OI!-Skin, der sich nun ausgerechnet als „sportpolitischer Sprecher“ von „Göttinger Linke“ ausgibt) dem Thema angenommen und eine Presseerklärung verfasst:

„Die GöLINKE-Ratsfraktion fordert den RSV 05 auf, unverzüglich den Sponsorenvertrag mit einem Göttinger Bordell zu kündigen.
Damit seien nach Ansicht der LINKEN Grenzen des Sponsorings überschritten worden. Gerade der Verweis auf sogenannte Flatrateangebote verböte eine Werbung für ein Etablissement, das mit der sexuellen Ausbeutung von Frauen Geschäfte mache. Letztlich würden damit auch Forderungen nach Rechten für Prostituierte mit Füßen getreten. „

Das ist ja rührend wie die Beiden sich schützend vor die armen ausgebeuteten Frauen werfen, ganz dolle Partei für sie ergreifen und mit dem RSV 05 schimpfen.
Auf die Idee, dass es aber durchaus eine bewusste Entscheidung von Menschen gibt mit Sexarbeit ihrem Lohnerwerb nachzugehen kommen die beiden nicht. Stattdessen wird hier wieder mit Moralismus at it best, Leuten die Opferrolle zugeschrieben anstatt sie als soziale Akteurinnen in den Blick zu nehmen.
Gerade durch die Verweigerung Sexarbeit als kapitalistisch geprägte Dienstleitung mit allem was dazugehört anzuerkennen (eben auch Werbung zu betreiben) werden die Rechte von Sexarbeiterinnen nicht gefördert sondern bleiben prekär. So ist es erst 2002 überhaupt zu einer gesetzlichen Regelung für Prostitution mit dem Ziel diese mit anderen Arbeitsbereichen gleich zu stellen gekommen, Steuern mussten sie allerdings schon lange zuvor abdrücken. Wie stark aber das Aushalten von Arbeit mit einer gesellschaftlichen Anerkennung einher geht haben ja zuletzt die Erzieherinnen im KiTA-Streik deutlich gemacht und angeprangert. Und wo Sexarbeiterinnen und ihre Dienstleistungen gesellschaftlich stehen haben Humke- Focks und Wucherpfennig mit ihrer Pressemitteilung eindrucksvoll vermitteln, nämlich irgendwo als nicht selbstbestimmte arme Geschöpfe die pfui-Sachen machen für die man nicht werben darf. Eine Dienstleitung die sich übrigens durch den Verkauf eines intimen Eindrucks vermittelt ohne persönlich involviert zu sein, deshalb ist das Gelaber mit sexueller Ausbeutung auch so ein Quatsch.

Und anstatt, dass die Göttinger Linke, sonst immer bemüht darum der Vernichtung von Arbeitsplätzen Einhalt zu gebieten, auf die Idee kommt sich mit den Dienstleisterinnen des geschlossenen „Flatrate-Bordells“ in Fellbach zu solidarisieren, die nun keinen Arbeitsplatz mehr vorweisen können und von Abschiebung bedroht sind – hauen die Beiden nochmal drauf und meinen, „Flatrate-Bordelle“ als besonderen Verweis auf die Ausbeutung heranziehen zu müssen.

Jetzt könnte ich natürlich noch was schreiben warum es überhaupt doof ist seine Arbeitskraft verkaufen zu müssen. Mach ich aber nicht weil ich gleich meine Verkaufen muss und keine Zeit mehr dafür habe.

Wen es interessiert hier ein Artikel einer Autorin von „Sexworkers News“
Pussy Club Fellbach – Flatrate mit den Augen einer Sexarbeiterin

Bullen-Drogen-Linke-Standortlogik?

Ein letztes mal was mit Fusion. Wirklich!

Das passiert wenn in Göttingen 400 Leute zu einer Technoparty zusammenkommen:

„Mit einer gezielten Drogenrazzia hat ein Großaufgebot der Polizei Sonntagnacht (11.11.07) eine Technoparty in einem Veranstaltungsgebäude im Hagenweg vorzeitig beendet. Für den Großeinsatz unter der Federführung des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Göttingen wurden rund 300 Beamtinnen und Beamte verschiedener Dienststellen aus Hannover und Göttingen zusammengezogen.“

(Polizeibericht)
Merke: 300 Bullen, eine gesprengte Party und 100 Strafverfahren (so weit ich weiß alle eingestellt)

Das passiert wenn in Mecklenburg Vorpommern über 45.000Leute zu einer ähnlichen musikalischen Richtung zusammenkommen:

„Durch die zeitweise bis zu 50 zum Einsatz gekommenen Polizeivollzugsbeamten…
…Gegen 52 Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Durch die Staatsanwaltschaft ist nunmehr zu prüfen, ob es zur gerichtlichen Anklage kommt.“


(Polizeibericht)

Offensichtlich gibts bei der Polizei einen sehr weiten Ermessensspielraum wie sie mit so Veranstaltungen umgeht. Blöd nur wenn man sich in Göttingen aufhält, gut wenn man in McPomm zur Zeit der Fusion ist, wo die Bullen das Ding was am meisten Steuern in der Region abwirft nicht groß schädigen wollen.

Apropos Drogen: Dass nicht nur die Bullen im Dorf sehr anstrengend mit diesem Thema umgehen sondern auch die hiesige Linke in großen Teilen nur blöde Bemerkungen und Spießermoral diesbezüglich auf den Kasten hat , zeigt sich nicht zu letzt wenn man sich durch die diversen Monsterskommentare dazu quält. Um so bitterer, dass selbst Bündnis 90 / die Grünen inzwischen einen sachlicheren Umgang bei BTM`s fordern und damit diverse Szenefuzzis links überholen wie z.B. diese empfehlenswerte Broschüre über Ecstasy zeigt.