Tag-Archiv für 'sex'

touch my tralala

Spitzen Song! Der hat in der Playlist Samstag Abend, zwischen Ernst Busch, Mallehits und Slime eigentlich noch gefehlt (mir gehts natürlich nur um die Melodie, nicht dass ich wieder Post bekomme, weil Leute meinen ich würde schmutzige Gedanken in der Welt verbreiten).

Und wenn ma schon ma dabei sind: Toll! (via mädchenblog)
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Und hier hätte ich mindestens drei Rechtschreibfehler gemacht.

Nazi-Emanzen

Da hätte sich Sophie Rogge-Börner aber ne Scheibe von abschneiden können.

Viel mehr von so skurillem Nazizeug gibts in der Kategorie „Führers and Helgas“ auf Flash-Glam-Trash, einem Blog der sich irgendwo zwischen Porno, Kunst und Albernheiten bewegt und nicht von unter 18Jährigen besucht werden sollte (meinen zumindest die Betreiber).

Nicht ganz so emanzipatorisch gehts beim Führer zu:

Mal was mit Fußball in der Dorfdisco

Ein Göttinger Fußballverein hat nen neuen Sponsor der sein Geld durch die Ausbeutung von Arbeitskraft verdient – so wie das bei fast allen Sponsoren des Vereins der Fall sein dürfte. Was den neuen Sponsor von den anderen unterscheidet ist, dass die Angestellten dort Sexarbeiterinnen sind und entsprechende Dienstleistungen anbieten. Und so prangt auf irgend so nem kleinen Schild am Rand von einem Göttinger Fußballfeld Werbung für ein Bordell vor den Toren Göttingens. Eigentlich ja nicht der Rede wert aber nun hat sich, pünktlich im Sommerloch, Humke-Focks (Landtagsabgeordneter von „die Linke“) und Wucherpfennig (stadtbekannter OI!-Skin, der sich nun ausgerechnet als „sportpolitischer Sprecher“ von „Göttinger Linke“ ausgibt) dem Thema angenommen und eine Presseerklärung verfasst:

„Die GöLINKE-Ratsfraktion fordert den RSV 05 auf, unverzüglich den Sponsorenvertrag mit einem Göttinger Bordell zu kündigen.
Damit seien nach Ansicht der LINKEN Grenzen des Sponsorings überschritten worden. Gerade der Verweis auf sogenannte Flatrateangebote verböte eine Werbung für ein Etablissement, das mit der sexuellen Ausbeutung von Frauen Geschäfte mache. Letztlich würden damit auch Forderungen nach Rechten für Prostituierte mit Füßen getreten. „

Das ist ja rührend wie die Beiden sich schützend vor die armen ausgebeuteten Frauen werfen, ganz dolle Partei für sie ergreifen und mit dem RSV 05 schimpfen.
Auf die Idee, dass es aber durchaus eine bewusste Entscheidung von Menschen gibt mit Sexarbeit ihrem Lohnerwerb nachzugehen kommen die beiden nicht. Stattdessen wird hier wieder mit Moralismus at it best, Leuten die Opferrolle zugeschrieben anstatt sie als soziale Akteurinnen in den Blick zu nehmen.
Gerade durch die Verweigerung Sexarbeit als kapitalistisch geprägte Dienstleitung mit allem was dazugehört anzuerkennen (eben auch Werbung zu betreiben) werden die Rechte von Sexarbeiterinnen nicht gefördert sondern bleiben prekär. So ist es erst 2002 überhaupt zu einer gesetzlichen Regelung für Prostitution mit dem Ziel diese mit anderen Arbeitsbereichen gleich zu stellen gekommen, Steuern mussten sie allerdings schon lange zuvor abdrücken. Wie stark aber das Aushalten von Arbeit mit einer gesellschaftlichen Anerkennung einher geht haben ja zuletzt die Erzieherinnen im KiTA-Streik deutlich gemacht und angeprangert. Und wo Sexarbeiterinnen und ihre Dienstleistungen gesellschaftlich stehen haben Humke- Focks und Wucherpfennig mit ihrer Pressemitteilung eindrucksvoll vermitteln, nämlich irgendwo als nicht selbstbestimmte arme Geschöpfe die pfui-Sachen machen für die man nicht werben darf. Eine Dienstleitung die sich übrigens durch den Verkauf eines intimen Eindrucks vermittelt ohne persönlich involviert zu sein, deshalb ist das Gelaber mit sexueller Ausbeutung auch so ein Quatsch.

Und anstatt, dass die Göttinger Linke, sonst immer bemüht darum der Vernichtung von Arbeitsplätzen Einhalt zu gebieten, auf die Idee kommt sich mit den Dienstleisterinnen des geschlossenen „Flatrate-Bordells“ in Fellbach zu solidarisieren, die nun keinen Arbeitsplatz mehr vorweisen können und von Abschiebung bedroht sind – hauen die Beiden nochmal drauf und meinen, „Flatrate-Bordelle“ als besonderen Verweis auf die Ausbeutung heranziehen zu müssen.

Jetzt könnte ich natürlich noch was schreiben warum es überhaupt doof ist seine Arbeitskraft verkaufen zu müssen. Mach ich aber nicht weil ich gleich meine Verkaufen muss und keine Zeit mehr dafür habe.

Wen es interessiert hier ein Artikel einer Autorin von „Sexworkers News“
Pussy Club Fellbach – Flatrate mit den Augen einer Sexarbeiterin

War das toll!

Ich mag ja so kleine Festivals in familiärer Atmosphäre, wenn alles noch so ursprünglich ist und so. Hehe. Da machen auch so Nummern wie diese einem nichts mehr aus. War für mich persönlich eine der besten Fusion an denen ich teilgenommen habe, was sicherlich an der grandiosen Zeit von Sonntagmittag bis Montagmittag lag: Hunderte von Verpeilten bahnten sich ihren Weg durch den für sie eingerichteten Spielplatz, vergnügten sich in riesen Sandkästen, kletterten auf Baumhäusern herum, unterhielten sich mit Lichtinstallationen, spielten Seemann auf kleinen Segelbooten die herumstanden, fragten nicht mehr nach Uhrzeiten sondern Wochentagen, zettelten Affairen in den Warteschlangen zum Dixiklo an oder vielen einfach um.
Das Kabale Sommerfest wird bestimmt ähnlich ausgelassen und falls im JuzI mal wieder etwas anderes als schwarze Kapuzenpullis geduldet werden leihe ich mir diesen Anzug aus, evtl. müßte ich das mit dem Tanzen noch mal kurz üben.

Bester Fusion-Part: Lindenkrugfloor in Lärz. Was für eine super detailverliebte Deko in Richtung Realsatire. Das ostdeutsche Provinzleben wirklich sehr treffend pointiert und außerdem gabs gezapftes Lübzer, Schnitzel und Kroketten.

Also wirklich

Trotz ihres ganzen Identifikationsgehampels stellen die Radical Homos eher den sympathischeren und vernünftigeren Teil der femministischen Gruppen im Dorf dar. Aber diese Art des Uniformfetisch muss doch echt nicht sein:

Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein

Da ich lansgam aber sicher in ein Alter kommen in der es gilt die Postpubertät zu überwinden um in den Lebensabschnitt der Berufsjugendlichkeit einzutauchen, muss ich mir dringend mal Gedanken machen zu was für einer Jugendkultur ich gehören will. Zum Glück gibt es „your scene sucks“ da wird alles genau erklärt.

Und nun noch ein wenig Streetart. Das hat ja auch immer so nen Touch von Jugendlichkeit.


(beides via woostercollective)

Also ich würde da jetzt nicht auf „play“ drücken. Wirklich nicht!

Noch nie waren Chaostage so langweilig


Stuart Home ist super! Die Bücher von ihm handeln meistens von Kommunisten gegen Veganer gegen andere Kommunisten die wiederum gegen Anarchos und Nazis – die Nazis sind fast immer untereinander verfeindet, wie der Rest auch. Dazwischen gibt es noch ein paar Bullen, Hausbesetzer, Ökoterroristen, Feministen, Katholiken und besorgte Eltern. Abgerundet wird das ganze durch viel Homo-, ein wenig Heterosex und einem unglaublich großen Wissen des Autors über die politischen Programme der karikierten Splittergruppen.

Das kann man ganz schlecht nachmachen. Moses Arndt, seines Zeichen Chfredakeur des Hardcoremagazin „Zap“, hats aber mit seinem Buch „Chaostage“ versucht. Mit sehr mäßigem Ergebnis. Wenn dieses sehr mäßigen Ergebnis noch zur Grundlage eines Film wird kann das nicht gut gehen. Tuts auch nicht und ich ärgere mich 5Euro Eintritt für diesen Film ausgegeben zu haben. Immerhin wurde ich im Laufe des Abends sehr betrunken.
Highlites: Interview mit Tobias Scheisse, Helge Schneider als besorgter Anwohner und der Abschlussriot.
Tiefpunkte: Eigentlich fast der ganze Film. Allerdings gelang es Ben Becker die Tiefpunkte noch nach unten zu reissen.

Fazit: Lieber die Orginale von Stuart Home lesen und der einzig echte Chaostagefilm ist „Kampf der Welten“ (na gut, zwei Szenen sind da auch nicht soooooo gut gelungen).

Geschissen aufs Urheberrecht

Vielleicht kennt den ja jemand noch nicht: Dünyayı Kurtaran Adam hat mir den Vormittag versüßt. Dauert ne Weile bis man feststellt, dass das keine Parodie ist sondern ein völlig ernst gemeinter Film der 1882 1982 in den Türksichen Kinos lief.

Hat nen spitzen Soundtrack der neben diversen Popsongs auch aus Flash Gordon, Kampfstern Galactica, James Bond und Indiana Jones Melodien besteht.

Nicht zu verachten ist auch die finale Schlacht

Falls sich jemand trauen sollte den Film am Stück zu schauen gibts hier die 91Minütige Fassung, sogar als OmU.

**Neu!!! jetzt mit tollem T** Hammerteil! Direkt vom Star! Unbeding »T« ansehen!

Liebe Anti-D-Kiddis und Egotronicfans
Zur Finanzierung meines letzten Berlinaufenthaltes verkaufe ich zwei orginal Blatt Klopapier aus Torsuns privater Toilette an den Meistbietenden. Leichte Gebrauchspuren (keine Sorge nur meine Nase mit geputzt), außerdem habe ich es beim gedankenlosen Einstecken etwas zerknittert. Ist aber noch voll funktionsfähig und ansonsten tiptop!

Nur 12Euro Porto und Versand.

Da Privatverkauf kein Umtausch und keine Garantie

Für Loverboy 666


Wirklich endgeilfett sexy!

(Göttinger Linksradikale spacken auf einer Afterhour ab und verüben gezielten Kollateralschaden im Zimmer eines israelischen Genossen)

Ölschinkentage in der Dorfdisco

biber, stalker, wendy , lampe, ärgernis, aftershow, tekknoatze, und schildkröte haben vorgelegt. Und ich habe nichts besseres zu tun als zwischen Putzen für den Elternbesuch und Arbeitsbeginn noch mal schnell meinen neuen Hang zu Ölbildern auszuleben.

Und mit diesem Bild von Schüler-VZ hat der ganze Qutasch begonnen: